Veranstaltungen und Events in Wien
In Wien ist aus feministischer Sicht immer so einiges los:
Das que[e]r gibt es seit 1998. Seitdem hat sich viel getan! In den letzten acht Jahren kamen verschiedene Menschen zusammen, um gemeinsam Informationsveranstaltungen, Filmvorführungen, Theaterabende, Diskussionsrunden und vieles mehr zu organisieren und zu gestalten.
Das que[e]r ist ein politischer Raum, der jenen, die Lust darauf haben, ein spannendes Programm oder einfach "nur" einen gemütlichen Rahmen zum Quatschen mit !!FreundInnen bietet - Konsumzwang gibt es keinen - und für alle que[e]r-Veranstaltung gilt prinzipiell "Eintritt Frei"!
Zeit: Jeden Mittwoch ab 18:30 / Veranstaltungsbeginn 20:00
Ort: que[e]r. Wipplingerstrasse 23 / 1010 Wien
Mittwoch, 2. Mai 2012 - Cafe Temelin Der (2.) Film
60 Jahre Befreiung, 50 Jahre Staatsvertrag, 10 Jahre EU-Mitgliedschaft -
2005 erlebte Österreich einen neuerlichen Schub an Geschichtsverzerrung
und Chauvinismus, an Opfermythen und diversen rot-weiss-roten
Identitätskonstruktionen. Das so genannte Jubiläumsjahr, hatte mit der
Eventreihe 25 peaces seinen dilletantischen wie grausig
geschichtspolitischen Rahmen abgesteckt. Die Aktionsplattform Cafe
Temelin trat gegen die national-konservative Jubelmaschine an und
bereiste den Westen der Republik. Von den Besuchen an Nazi Häusern,
Denk- und Grabmälern zeugt der Film "25 (twentyfive) Huesle Tour 2005".
Filmabend: Roadmovie, 38:31 Minuten
¯ ^ ¯ ^
Mittwoch, 9. Mai 2012 - "Wer nicht feiert hat verloren!" - wer feiert auch?
Der 8. Mai wurde in Oesterreich jahrzehntelang als Tag der Befreiung
ignoriert - heuer feiert erstmals ein breites "zivilgesellschaftliches"
Bündnis am Heldenplatz. Gleichzeitig findet höchstwahrscheinlich
erstmals seit Jahren kein linkes/linksradikales Befreiungsfest statt.
Was lässt sich daraus für linksradikale, antinationale Politik
ableiten – Erfolg oder Sinnkrise? Wie kann diese mit dem
Spannungsverhältnis von Österreich- und Deutschnationalismus umgehen?
Und wenn wir Österreich von der Karte streichen, was muss dann nochmal
bis wohin reichen?
Wir haben uns dazu ein paar Gedanken gemacht, die wir – ausgehend von
kurzen Inputs – gerne mit euch diskutieren wollen!
¯ ^ ¯ ^
Mittwoch, 16. Mai 2012 - Wo haben wir Daten verloren?
Eine Datenabfrageparty
Daten sammeln ist ein beliebter Zeitvertreib, manchmal für Geld,
manchmal in "Sorge um die Sicherheit" ... Wer welche Daten von uns hat,
ist entsprechend nicht leicht rauszufinden - manchmal aber doch:
Zumindest Staat und Behörden müssen, wenn auch oft geschwärzt, ihre
Sammlungen den Einzelnen präsentieren, wenn gefragt wird. Partyplan:
soviele Anfragen zusammenstellen wie wir schaffen. Und wenn nichts
rauskommt: Zumindest konnten die zuständigen keinen sonstigen Unfug
treiben . Ausweis (oder Kopie) nicht vergessen - sonst muesst ihr die
Briefe nachher erst wieder selbst auf die Post bringen.
Nächstes Jahr gibts eine Lesung mit den lustigsten Ergebnissen!
¯ ^ ¯ ^
Mittwoch, 23. Mai 2012 - Wessen Strasse? Unsre Strasse!
In den letzten 10 Jahren ist der Radverkehrsanteil in Wien beständig
gestiegen und beträgt heute rund 6%. Erklärtes Ziel der
Verkehrsplanung ist die Verdoppelung des Radverkehrs in Wien in den
nächsten Jahren. Dies soll vor allem durch den Ausbau der
Radfahrinfrastruktur geschehen. Doch ist die Forderung nach mehr
Radwegen die beste Lösung für Radfahrer_innen? Was hat sich real im
Bereich Radverkehrspolitik in Wien nach eineinhalb Jahren Rot-Grün
geändert? Daran anschliessend stellt sich natürlich auch Frage nach
dem Einfluss der in den letzten Jahren aufblühende Fahrrad(gegen)kultur
auf Politik und Stadtplanung. Und schliesslich natürlich, wie kann der
Bruch mit der über Jahrzehnte dominierenden Idealvorstellung der
"autogerechten Stadt" zu Gunsten der Wiederaneignung von öffentlichen
Raum für alle vorangetrieben werden?
Viele Fragen und damit viel Grund zur Dikussion also. Im Zuge der
Veranstaltung wird es auch die Möglichkeit geben, rechtliche
Unklarheiten in Bezug auf Räder, Radln und die
StVO? abzuklären.
Vortrag und Diskussion mit Alec Hager, Radlobby.IGF
(lobby.ig-fahrrad.org) und “Velosophie” (Magazin fuer Fahrradkultur,
http://www.velosophie.eu)
¯ ^ ¯ ^
Mittwoch, 30. Mai 2012 - Prekäre Arbeitsverhältnisse im Journalismus
Von Arbeitgeber_innenseite gibt es gerade im Journalismus viele
Ausreden, warum prekäre Jobs und un(ter)bezahlte Praktika in den
letzten Jahren stark angestiegen sind. Schuld seien zum einen Google,
Facebook & Co, weil der Werbemarkt für traditionelle Medien dadurch
eingebrochen sei. Zum anderen aber auch die "Privilegien" (also fixe
Anstellungsverhältnisse) der älteren Mitarbeiter_innen, wodurch im
Online-Bereich tätige oder u.a. auch jüngere Kolleg_innen durchgängig
mit schlechten Verträgen ausgestattet werden müssten. Doch es regt
sich Widerstand. Angestossen durch verschiedene aktuelle Initiativen der
Selbstorganisation in diesem Bereich der Wissensarbeit, soll im Zuge der
Veranstaltung folgenden Fragen nachgehen werden: Wie sehen aktuelle
Arbeitsbedingungen im Journalismus aus? Wer ist von prekären Jobs
betroffen? Welche Strategien der Organisierung und Möglichkeiten zur
Vernetzung gibt es?
Zur Diskussion eingeladen wurden u.a. Anna Masoner
(Interessensgemeinschaft der fuer den ORF taetigen freien
MitarbeiterInnen?; orffm.wordpress.com) und Judith Reitstaetter (GPA-djp,
angefragt). Moderation: Lisa Mayr, freie Journalistin u.a. bei Oe1
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem
PrekaerCaf?é
(
http://www.prekaer.at)
Das KosmosTheater ist die führende Wiener Bühne mit Ausrichtung auf Genderthematik.
Das KosmosTheater ist zeitgenössischer Kunst aller Sparten sowie interdisziplinären Projekten gewidmet.
Das KosmosTheater versteht sich als kreativer Ort der Vernetzung auf lokaler und internationaler Ebene.
Das KosmosTheater setzt sich in seinen Produktionen mit Rollenklischees auseinander.
Das KosmosTheater fördert Künstlerinnen, insbesondere auch in Leitungspositionen.
Preis: ¤ 17,- | ermäßigt ¤ 10,-
Ort: Siebensterngasse 42 | 1070 Wien/Vienna
Von Hollywood nach Uganda - Termine: Do, 10.5. – Sa, 19.5. | Mi – Sa | 20:30 Uhr
"Eine Comedy über Kindersoldaten und Sexsklavinnen. Darf man das?
Jane Bussmann hat es getan, weil sie mit ihren engagierten Recherchen über den Krieg in Norduganda bei den Medien auf wenig Interesse stieß. Und sie war zornig genug, um das zu tun, was sie als Comedy-Autorin am besten kann: Sie schrieb einen aberwitzigen Roman über eine der größten unbeachteten Katastrophen Afrikas und ihre eigene Verwandlung von einer Promi-Journalistin in die schlechteste Auslandskorrespondentin aller Zeiten.
Ein zorniges, wahrhaftiges und herzzerreißend komisches Stück über Kriegsverbrechen, Filmstars und andere Abscheulichkeiten."
Feministisches Gedenken in Mauthausen
"Bei der internationalen Befreiungs- und Gedenkfeier in Mauthausen am
13. Mai 2012 wird es wieder ein eigenes Frauengedenken, organisiert von autonomen Feministinnen, zur Erinnerung an die Verfolgung, Ermordung und den Widerstand von FrauenLesben und Mädchen im NS-Faschismus geben.
Sonntag, den 13. Mai 2012 um ca. 14 Uhr, treffen wir uns vor der Baracke 1*, lesen Texte, auch eigene, machen Musik, singen und schweigen, benennen die Notwendigkeit des Widerstandes gegen Krieg, Ausbeutung und Verfolgung heute.
Gedenken bedeutet für uns auch im hier und jetzt zu handeln. Die Kontinuitäten des NS-Faschismus, sowie auch neu aufkommende rassistische Strukturen zu bekämpfen und uns voll für Gerechtigkeit einzusetzen.
Das Thema der internationalen Befreiungsfeier 2012: „Rassistische Verfolgung – von der Ausgrenzung zur Vernichtung. Die Verfolgung der europäischen JüdInnen und der Roma und Sinti“
Das ehemalige Lagerbordell
In der Baracke1 wurden weibliche Häftlinge aus dem KZ Ravensbrück von Mitte 1942 bis Frühjahr 1945 zur Prostitution gezwungen. Ansinnen der SS war es, privilegierten männlichen Häftlingen als Anreiz und Belohnung für erhöhte Arbeitsleistung einen Bordellbesuch zu ermöglichen. Entgegen den Versprechungen der SS wurden diese Frauen nach sechs Monaten weder aus dem Arbeitskommando noch aus dem Konzentrationslager entlassen. An schwanger oder geschlechtskrank gewordenen Frauen wurden Zwangsabtreibungen und pseudomedizinische Versuche durchgeführt.
Sexzwangsarbeit war als Arbeitskommando Bestandteil der Ausbeutungs- und Vernichtungsabsicht in nationalsozialistischen Konzentrationslagern. Die Existenz eines Lagerbordells wurde Jahrzehnte lang tabuisiert. Das Schicksal der betroffenen Frauen blieb daher weitgehend unbekannt."
Es gibt Vorbereitungstreffen im Frauenzentrum Wien. Wann ist dort zu erfahren.
(von Frauenzentrum Wien)
Das Referat Genderforschung der Universität Wien lädt in der Reihe
"GENDER TALKS“ herzlich zum Vortrag von
Eveline Kilian (Humboldt-Universität zu Berlin): Selbstentwürfe queerer Subjekte
Mittwoch, 23.05.2012, 18-20 Uhr
Universität Wien
Seminarraum des Instituts für Ethik und Recht in der Medizin („alte Kapelle“)
Spitalgasse 2-4 /Hof 2.8, 1090 Wien
(Für einen barrierefreien Zugang/Lift kontaktieren Sie bitte die
Veranstaltungsorganisation.)
Der Vortrag legt Judith Butlers Konzept der Anerkennung zugrunde und
untersucht seine Produktivität für die Analyse narrativer
Selbstkonstruktionen queerer Subjekte. Im Mittelpunkt steht die
narrative Gestaltung von Anerkennungsszenarien, von
Dezentrierungserfahrungen und Subjektivitäten an den Rändern oder
jenseits normativer Geschlechter und Sexualitäten. Ausgehend von der
wechselseitigen Formung von kulturellen Diskursen und individuellen
Selbstentwürfen wird der Frage nach dem Zusammenhang von
autobiographischen Mustern und Normalitätsregimes sowie dem
Spannungsverhältnis von ‚queeren’ Positionen und Heteronormativität in
autobiographischen Selbstzeugnissen nachgegangen. Im Fokus stehen dabei
die narrativen Verfahren, mit denen Normativität unterbrochen wird.
"FRAME_in. doc_ment_in genderf*ck_in will Raum für die Auseinandersetzung mit Gender und Queer-relevanten Themen schaffen. Aus dem Rahmen gefallene Geschlechts-, Sexualitäts- und Körperdiskurse werden im Rahmen von Filmscreenings thematisiert, dokumentiert, reflektiert und diskutiert. Der Begriff genderf*ck_in deutet dabei auf den Slogan Fuck your gender der heterogenen Queerszene hin und versteht Geschlecht, Körper und Sexualität als flexible und sich ständig ändernde Kategorien. In diesem Sinne können Konzepte wie Heteronormativität und Zweigeschlechtlichkeit hinterfragt und alternative Geschlechts-, Körper- und Sexualitätsdiskurse aufgezeigt werden.
Mit diesem theoretischen Anliegen zeigt FRAME_in jeden dritten Mittwoch im Monat gender/queer-thematische Dokumentarfilme im Schikaneder. Im Anschluss finden theoretische Reflexionen, Präsentationen, Podiumsdiskussionen und emotionaler Meinungsaustausch abseits des male-/mainstreams statt. Das lustvolle Leben zelebrieren wir danach gemeinsam bei guten Drinks und feiner Musik von queeren turntables."
"fiber. werkstoff für feminismus und popkultur versteht sich als (Medien-) Projekt, das in seinem Selbstverständnis Frauen als Akteur_innen wahrnimmt und ihnen bewusst Präsenz verleiht. Wenn wir uns dabei auf den Begriff der geschlechtlichen Identität – in dem Falle „Frau“ – beziehen, ist uns klar, dass dieser Begriff von Ambivalenzen, Unschärfen, Widersprüchen und Uneindeutigkeiten durchzogen ist, wobei diese Unschärfen in unterschiedlichsten Formen sexueller bzw. geschlechtlicher Identität zum Ausdruck gebracht werden (können).
Das Projekt fiber. werkstoff für feminismus und popkultur beinhaltet aber nicht nur die Herausgabe eines Printmagazins. fiber fungiert auch als Festveranstalterin in wechselnden Räumlichkeiten in Wien, wo die jeweils neue Ausgabe gefeiert und Frauen die Möglichkeit eröffnet wird, ihr Tun als DJ, Band oder Kulturarbeitende im weitesten Sinn im öffentlichen Raum zu präsentieren."
Rampenfiber Festival 2012 Planung:
Rampenfiber ist ein queer_feministisches Musikfestival, das vom
20.-23. September 2012 zum
dritten Mal in Wien stattfindet. Wir wollen ganz besonders queer/feministischen/trans*/intersex
Künstler_innen eine Bühne geben, Netzwerke ausbauen sowie die Herausforderungen und Hindernisse,
die mit dem Musikbusiness verbunden sind, erörtern und diskutieren.
Dafür suchen wir:
• Musiker_innen
• queer-feministische Kollektive
• queer-feministische Netzwerke
• Künstler_innen
• grrlzine/fanzine Produzent_innen
• Partyorganisator_innen
• Radiojournalist_innen
Melden unter:
festivalinfo@fibrig.net
Deadline: 15.05.2012
Weitere Informationen unter: www.fibrig.net
"Mission Statement:
Die Frauensolidarität informiert mit Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit zu Frauen in Afrika, Asien und Lateinamerika und zum Nord-Süd-Verhältnis aus feministischer Sicht. Sie trägt mit ihrer Arbeit zur Durchsetzung von Frauenrechten bei und engagiert sich für eine Welt frei von Sexismus und Rassismus. Als entwicklungspolitische Organisation steht sie im Dialog mit Frauenbewegungen aus dem Süden und stärkt durch Vernetzung das solidarische Handeln. "
"Wir sind eine autonome, feministische Initiative dicker Frauen, Lesben und Hexen. Wir sind unterschiedlichen Alters und aus unterschiedlichen Lebenszusammenhängen und setzen uns aktiv gegen Gewichtsdiskriminierung und Schlankheitsterror, für Vielfalt und positive Selbstbilder ein. Wir verstehen die Normierung von Frauen und Frauenkörpern – sowohl von sozialer als auch von medizinischer Seite – als Sexismus. Schönheitsideale, Body-Mass-Index, Diäten und Diätmittel, »Schönheits«operationen und die Pathologisierung des dicken Körpers sind Angriffe auf die Vielfältigkeit und die Gesundheit von Frauen. Sie dienen der Aufrechterhaltung patriarchaler Vorstellungen von Weiblichkeit (Stichwort: »das schwache Geschlecht«), sie entsolidarisieren Frauen (Stichwort: »Schönheitswettbewerbe«) und sind Disziplinierungs- und Beschäftigungsmaßnahmen um Herrschaftsverhältnisse zu stützen. Als Feministinnen wollen wir uns von diesem Zwang befreien, denn wir sind davon überzeugt, dass jede Frau das Recht hat, in ihrem einzigartigen Körper in Schönheit und Unversehrtheit zu leben!"
Gruppentreffen jeden 2. und 4. Freitag des Monats im Autonomen FrauenLesbenMädchenZentrum Wien
bei dem wir uns über persönliche Erfahrungen austauschen, uns gegenseitig stärken und uns politisch mit dem Thema auseinandersetzen.
"Das Frauen*café Wien ist
- eine feministische Kneipe
- ein Raum für verschiedene emanzipatorische Projekte & Veranstaltungen
- der älteste Frauen*raum Wien
- ein Ort feministischer Kollektivierung und Auseinandersetzung
- basisdemokratisch organisiert
1977 gegründet ist das Frauen*café ein zentraler Ort der Frauen*bewegungen und feministischer Auseinandersetzungen in Wien. Seit damals befindet es sich in der Lange Gasse 11 und freut sich auf Besuch!"
like every month // wie immer:
thursdays and fridays // Donnerstag und Freitag - from 6pm to … at least midnight: // von 18:00 Uhr bis … zumindest Mitternacht
feminist bar // Feministische Kneipe - women_lesbians_intersex_transgender people // Frauen_Lesben_Intersex_Transpersonen
"Feminismen leben
Den Feminismus gibt es nicht. So vielfältig wie die Lebensrealitäten von Frauen sind auch feministische Strömungen.
Feminismen sind nicht nur theoretische Konzepte – sie sind Ausgangspunkte für politische Bewegungen und werden von Feminist*innen im Alltag gelebt.
Im Rahmen der FrauenSommerUniversität 2012 in Wien möchten wir uns mit dieser feministischen Praxis auseinandersetzen und rufen euch dazu auf, uns eure Ideen zum Thema „Feminismen leben“ zu schicken.
Frauenuniversitäten haben in Österreich eine lange Tradition, wurden 2007 wiederbelebt und finden seither jährlich in einem anderen Bundesland statt. Die Frauenuniversität schafft Räume, um sich auszutauschen, zu diskutieren, sich zu vernetzen und frauenpolitisch aktiv zu werden. Jede Frau* ist dazu eingeladen, einen Vortrag zu halten, einen Workshop oder eine künstlerische / politische Aktion zu gestalten, eine Diskussion zu leiten – oder sich in ganz anderer Form einzubringen."
Feminismen leben – Themenbereiche
1. Alltagsfeminismus
2. Jeder Generation ihren eigenen Feminismus!?
3. Verhandlungen von Feminismen und Antifeminismen im Netz
4. Feminismen in Theorie und Praxis
5. FSU in Action!
Eure Beiträge
Was die Form eurer Beiträge betrifft, möchten wir euch möglichst wenig einschränken. Ob ihr einen klassischen Vortrag halten und eure Forschungsergebnisse präsentieren möchtet oder andere Frauen* für einen Projektentwurf, eine künstlerische Aktion oder eine Diskussion begeistern möchtet – die FrauenSommerUniversität bietet Raum für eure Ideen.
Wir bitten euch um eine kurze Beschreibung (ca. eine A4 Seite) eures Vorhabens und welche Räumlichkeiten und welches Material ihr dazu benötigt.
Wir sind bemüht, genügend Fördermittel zu gewinnen, um eure Beiträge angemessen zu honorieren, können das aber im Moment noch nicht zusagen. Wir werden auf jeden Fall eventuelle Fahrt-, Übernachtungs- und Materialkosten übernehmen.
Bitte schickt uns eure Ideen bis spätestens 03.06.2012 am besten per E-Mail an: fsu.wien[a]gmail.com
Buchhandlung ChickLit, Kleeblattgasse 7, 1010 Wien
--
SarahReisenbauer - 04 Jan 2012