Das Referat für ausländische Studierende der HTU-Wien ist im laufen der Jahren eine der wichtigsten „Brücke“ zwischen Menschen internationaler Herkunft die an den Wiener Universitäten studieren, aller an der TU-Wien Studierenden und der Studien- und Prüfungsabteilung der TU-Wien sowie der HTU mit zahlreichen nützlichen Maßnahmen und zwar: die Inskriptionsberatung, zielorientierte Gespräche, Vermittlung in alltäglichen Nachbarskonflikten, umfassende Beratung für zugewanderte, Lobbyarbeit für gleiche Rechte und Chancen für die MigrantInnen.

Wir helfen bei Problemen mit dem Erwerb von Deutschkenntnissen, Fragen zu Studiengebühren, bei der Wohnungssuche und bei anderen Schwierigkeiten wie bürokratischen Unklarheiten bei Visumsanträge bzw. Umgang mit den Fremdengesetzen (Aufenthaltsbewilligung, u.a.) und mit den Behörden, Bekämpfung der Diskriminierungen aller Art sowie für die sprachliche und kulturelle Vielfalt in der öffentlichen Verwaltung.

Desweiteren werden von unserem Referat zahlreiche Initiative und Aktivitäten wie z.B. kulturelle und studienbezogene Veranstaltungen von mehreren Studierenden aus dem Ausland kommenden Nationalitätsgruppen im Rahmen unserer finanziellen Möglichkeiten organisatorisch und finanziell unterstützt. Wie jedes Jahr arbeiten wir in Zusammenarbeit mit dem Sozialreferat um ausländische Studierende, die ohne eigenes Verschulden in einer sozialen Notlage geraten sind oder andere zwingend erforderliche finanzielle Mehrbelastungen (z.B. Arztkosten, Anwaltskosten, Therapiekosten, Mietrückstände, u.a.) aus dem Härtefonds zu unterstützen.

Personen mit ausländischer Herkunft benötigt, um unselbstständig arbeiten zu dürfen zusätzlich eine Beschäftigungsbewilligung von Arbeitsmarktservice (AMS). Für eine selbstständige Arbeit muss man die Bestimmungen der Gewerbeordnung einhalten. Eine Beschäftigungsbewilligung für Saisonarbeit (befristete Beschäftigung) darf für eine/n Studentin/Studenten für höchstens drei (3) Monaten pro Kalenderjahr ausgestellt werden. Für die Verlängerung deiner Aufenthaltsbewilligung ist ein Studienerfolgsnachweis im Ausmaß von mindesten 8 Semesterwochenstunden zu erbringen. Die Behörde hat allerdings auf unabwendbare oder unvorhersehbare Gründe, welche die Vorlage eines solchen Nachweises unmöglich machen wie z.B. Unfall oder Krankheit Rücksicht zu nehmen. Wenn aber man die Kriterien für Schlüsselkraft (Beratung im Referat in Sprechstundenzeit) erfüllt, kann man sich während oder nach Beendigung eines erfolgreich abgeschlossenen Studiums dauerhaft in Österreich niederlassen. Man kann dann Quotenfrei eine Niederlassungsbewilligung erhalten.

Seit Sommer 2013 müssen alle Drittstaatangehörigen sowie StudentInnen, die die Mindeststudiendauer um mehr als zwei (2) Semester überschritten haben, Studiengebühren bezahlen. Die Höhe der Studiengebühren variieren zwischen ¤ 363,36 und ¤ 726,72 pro Semester. Der ÖH-Beitrag von derzeit ¤ 18 pro Semester kommt dazu. Die Zahlung von Studiengebühren in der Nachfristzeit ist für den ¤ 363,36 pro Semester mit einer Erhöhung von 10% zu versehen. Für den ¤ 726,72 pro Semester bleibt dem Betrag auch in der Nachfristzeit gleich. Für detaillierte Informationen bezüglich Studiengebühren besuchen Sie uns im Referat während der Sprechstundenzeit. Bildung ist Menschenrecht und soll alle offen stehen. Die Erhebung von Studiengebühren ist daher nicht gerecht und verstärkt das Problem der sozialen Selektion im Bildungssystem. Daher fordern sowohl das Referat für ausländische Studierende als auch die HTU die ersatzlose Streichung der Studiengebühren. Ausländische Studierende an der Technischen Universität Wien fordern das passive Wahlrecht bei der ÖH-Wahl für Drittstaatangehörige. Diese würde auch die Forderung der Chancengleichheit nahekommen. Ziel ist es eine integrative Zusammenarbeit im Zeitalter der Globalisierung zu erreichen, sodass Nicht-EU bzw. Nicht EWR-BügerInnen das Gefühl vermitteln bekommen dazu zu gehören und ein geschätzte Teil der Gesellschaft zu sein.

Gilbert Moyen, Referent

Topic revision: r3 - 19 Mar 2017 - 19:26:04 - ErenTarcan
 

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