Die Woche der freien Bildung
Bildung im Freien für freie Bildung 2010

Vorlesungen sind öffentlich und alle können daran teilnehmen. So weit die Theorie – nicht erst seit den letzten Diskussionen um sinnlose Zugangsbeschränkungen und noch immer nicht vollständig abgeschaffte Studiengebühren an Österreichs Universitäten ist klar, dass dieses Ideal in großer Gefahr schwebt. Zeit also, um etwas dagegen zu unternehmen.

Die Woche der freien Bildung Österreichweit:
17. bis 21. Mai 2010

Zeigen wie es geht …

In der Woche der freien Bildung zeigen dir Studierende und Vortragende, was an den Universitäten so passiert. Die meisten Menschen können sich nur schwer vorstellen, was man als Studentin oder Student den ganzen Tag macht.

Universitäten sind mehr als schlaue Leute und aufregende Projekte. Universitäten arbeiten an deinem Leben und stehen für Gesundheit und Wohlstand. Sie arbeiten am Auto von morgen und der Weltraumreise von übermorgen. Sie sind die Klänge der Zukunft und Vergangenheit. Sie bilden und fördern Kultur und helfen der Bevölkerung.

Dies ist nur mit dem Eifer und Herz vieler Vortragender und Studierender möglich. Die Arbeit der Universitäten ist ein Gut der Menschen und nicht mit Geld aufzuwiegen. Es soll allen gestattet sein sich an der Bildung, der Kultur und der Wissenschaft zu beteiligen. Unabhängig von Einkommen und Herkunft soll jede und jeder studieren dürfen, um sich weiterzubilden und den Beruf zu ergreifen, den sie oder er möchte.

Bildung und Politik …

Studieren ist viel Arbeit. Durch politische Fehlentscheidungen werden den Studierenden noch zusätzliche Hürden in den Weg gestellt, was die Studiendauer verlängern kann und allzu oft zu großen finanziellen Problemen führt.

Es ist daher Aufgabe des Staates, dafür zu sorgen, dass seine Universitäten die Mittel haben, um zu funktionieren und sicherzustellen, dass der Zugang zu Universitäten ohne Hindernisse möglich ist.

Die Woche der freien Bildung soll auf Universitäten sowie auf deren Probleme und Bedürfnisse aufmerksam machen.

Die Idee …

Zu diesem Zweck veranstalten HochschülerInnenschaften aus ganz Österreich in diesem Jahr bereits zum dritten Mal die Woche der freien Bildung. Dabei werden Vorlesungen aus den Hörsälen nach draußen verlegt, um den hohen öffentlichen Stellenwert der Bildung zu verdeutlichen. Menschen, die wenig oder nichts mit Universitäten zu tun haben sollen erfahren, was es bedeutet, dort zu lehren bzw. zu lernen. Damit soll eine öffentliche Bewusstseinsbildung erreicht und das allgemeine Verständnis für unsere Anliegen erhöht werden.

In Wien, Graz, Salzburg und Klagenfurt werden Vortragende vom 17. bis 21. Mai öffentliche Plätze zu Orten der Bildung und der Kunst verwandeln. Vorlesungen, Übungen, Spezialvorträge, Aktionen und Diskussionen werden das Bild prägen. Dabei ist die Teilnahme der Pas­santInnen nicht nur geduldet sondern ausdrücklich erwünscht!

Die Forderungen …

Unsere Forderung nach einer nachhaltigen Finanzierung der Universitäten wird sich damit nicht erfüllen lassen. Sehr wohl aber wird die Aufmerksamkeit einer größeren Personengruppe auf die derzeitige mangelhafte Situation gezogen. Allein dies ist ein wichtiger Schritt in unser aller Zukunft.

Bildung soll allen zugänglich sein, man darf keine Standesunterschiede machen.
Konfuzius, chinesischer Philosoph, 551-479 v. Chr.
Topic revision: r2 - 29 Mar 2011 - 21:00:06 - Main.UnknownUser
 

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