hunTU
die etwas andere Schnitzeljagd

An drei Tagen im Jahr passieren an der TU merkwürdige Dinge. Verschwitzte Gesichter tragen riesige Kerzen und Wattestäbchen durch die Gegend, verzweifelte Körper hüpfen in Säcken um die Wette, Mario, Luigi und Yoshi stehen am Gang und Hexameter werden aufgesagt.

Diese Zeit heißt für viele Studierende der TU, dass die 3,1415 Tage des hunTU begonnen haben. Es sind Stunden, in denen von ihnen das Äußerste gefordert wird. Geistige und körperliche Höchstleistungen, Einfallsreichtum und Geschicklichkeit, aber vor allem Spaß und Freude am Wettbewerb sind gefragt.

Der „hunTU – die etwas andere Schnitzeljagd“ ist eine Veranstaltung, die sich an der „scavenger hunt“, die jährlich an der Universität Chicago (IL) durchgeführt wird, orientiert und seit 2008 an der TU Wien stattfindet. Organisiert wird sie von neun hochmotivierten (Ex-)-TU Studierenden, die Schweiß und Blut lassen, um den Wettbewerb so spannend und fair wie möglich zu gestalten.

Zum hunTU treten Studierende in Teams von je vier bis acht Personen an. Ihre Aufgabe ist es, soviele wie möglich aus einer Liste von ca. 200 Objekten zu beschaffen. Die Liste, die alle Objekte und deren unterschiedliche Bewertungen enthält, wurde von den OrganisatorInnen erstellt und wird erst zum Startschuss des hunTU veröffentlicht. Auf den hunTU kann sich niemand vorbereiten, erfahrene Teams raten allerdings, während des Jahres nichts wegzuwerfen – auch wenn es noch so sehr nach Müll aussieht.

Beim hunTU 2011, der vom 16. April 13:37 bis 19. April 16:00 statt fand, gab es 28 teilnehmende Teams mit 201 Mitgliedern. Die Liste bestand aus 202 Objekten, wobei alle Objekte zumindest ein Mal gebracht wurden – bis auf ein unversehrtes, rohes Hühnerei in einer Flasche, deren Flaschenhalsdurchmesser kleiner als 2cm ist.

Während des hunTU wurden von den neun OrganisatorInnen 3476 Objekte bewertet und dabei 72052 Punkte vergeben.

Nach dem unbefriedigenden vierten Platz bei den vergangenen beiden hunTUs schafften es die „Army Ants“ heuer, sich mit enormem Einsatz an die Spitze vorzukämpfen.

Den zweiten Platz schnappte sich auch ein altbekanntes Team – „Akkon Reloaded“.

Die Zusammenarbeit zwischen der Fachschaft Chemie und dem HTU Vorsitz trug ebenfalls Früchte für das Team „Wir sind wie Xenon – wir können nur unter Druck“ in Form eines guten dritten Platzes.

Diese ersten drei Plätze erhielten einen kleinen Geschenkkorb. Doch der größte Lohn – und den haben sich alle Teams verdient – ist wohl das Gefühl, endlich einmal wieder ausschlafen zu können, nachdem der hunTU vorbei ist.

Der hunTU 2011 wurde dankenswerterweise von der HTU im Rahmen einer Sonderprojekt-Förderung mit 500¤ unterstützt.

Mehr Infos sowie ein Rückblick auf die vergangenen Jahre findet sich unter http://www.huntu.at.

Die OrganisatorInnen: Bernhard Bichler, Mihai Ghete, Emre Izgöl, Paul Leitner, Lena Reiser, Thomas Schranz, Paul Staroch, Alexander Tauner und Andreas Tiefenthaler.
Topic revision: r1 - 02 Jul 2011 - 17:47:13 - Main.MartinBorer
 

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