Editorial

Hallo, oh du meine geschätzte Leserin!

Der Sommer ist nun endgültig passé. Draußen herrschen sibirische Verhältnisse und ich frage mich, wie lange der Film gedauert hat. Aber stop, lass mich erklären …

Wie zu Beginn eines jeden Studienjahres fallen nicht nur rapide die Temperaturen, sondern es ist auch das zweiwöchige Filmfestival in der Stadt: die VIENNALE. Als geübter Kinogänger kann ich mir all diese Schmankerln natürlich nicht entgehen lassen. Und das ist der Grund, weshalb das Gefühl vorherrscht, keinen Herbst erlebt zu haben. Und du diese Ausgabe erst jetzt in Händen hältst.

Selbstverständlich ist das nur die halbe Wahrheit. Dazu später mehr. Im wohlig warmen Kinosaal – bei Bedarf kann er auch angenehm kühl sein – verweile ich gerne. Im Dunkeln kuschel ich mich in meinen Fauteuil und folge entspannt der Handlung auf der Leinwand.

Zwar habe ich es geschafft, meine vier Filme in vier Kinos zu sehen, in denen ich noch nie zuvor war – jedoch schaffte ich es nicht, wie ursprünglich geplant, dabei vier Bereiche abzudecken.

Und so habe ich innert zwei Woch vier neue, schnuckelige, kuschelige und nostalgische Kinos kennengelernt. Aber das alleine ist natürlich nicht der Grund für diese späte Ausgabe. Deinem aufmerksamen Auge ist es sicherlich nicht entgangen: wir sehen anders aus!

Zwischen den Kinogängen hat sich das Team des Pressereferats zusammengesetzt und das – im Laufe der Jahren etwas aus dem Ruder gelaufene – Layout überarbeitet. Neue Schriftarten, mehr Raum, einheitlichere (im Vorhinein überlegte!) Verwendung der Absatzformate und mehr Raum – diese Eigenschaften stechen vielleicht noch nicht so sehr ins Auge. Die neue Aufteilung der berüchtigten zweiten Seite und vor allem die Neugestaltung der Titelseite schon eher. Gerade letzteres soll dir schon beim Blick in den Briefkasten warm ums Herz werden lassen – denn die neue htu_info-Ausgabe ist da. Ich hoffe, dir gefällts!

Und weil ein neues Layout alleine noch nicht genug ist, haben sich meine hübschen Damen durchgesetzt: neben der Linksschreibung achten wir von nun an auch auf Nichtigkeiten wie Grammatik, Satzbau und Ausdruck. O-Ton Johanna: «Es wird Zeit, dass ein bisschen Qualität in das Blattl kommt». Immerhin bleib ich derweil mal Boss und tob mich hier ein bisschen aus. Niveau ist aber per sofort Lex!

Auf deine Reaktion, oh du geschätzte Leserin, freue ich mich schon! Kritiken und Verbesserungsvorschläge höre ich fast so gerne wie Lob. Leserbriefe sowie längere Beiträge sind – wie schon bis anhin – ausdrücklich erwünscht!

Du möchtest mehr? Dann schau mal bei uns im Referat vorbei. Vielleicht gefällt es dir ja hier bei uns und du bist motiviert, dich in der Redaktion zu engagieren …

Zu guter Letzt kann ich dir meine Viennale-Shortlist nicht vorenthalten: Symbiopsychotaxiplasm: Take One, Tomboy, Codependent Lesbian Space Alien Seeks Same und Hesher.

Martin schreibt seine Leserinnen immer direkt an.
Topic revision: r1 - 10 Dec 2011 - 20:20:48 - MartinBorer
 

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