Vorsitzcorner
Willkommen

Hallo, wir wollen dich im neuen Semester herzlich willkommen heißen. Vielleicht ist dies ja auch dein erstes Semester und es beginnt damit ein neuer Lebensabschnitt für dich. Doch lass dich davon nicht abschrecken, auch wir, der Vorsitz der HTU, sind neu in unserem Amt. Wir studieren zwar schon ein bisschen länger auf der tollsten österreichischen Universität, aber für unsere neue Aufgabe müssen wir uns täglich neuen interessanten Herausforderungen stellen.

Wir sind zu viert und so etwas wie das oberste Koordinationsteam der HTU. Wir sind dafür da, die Interessen der Studierenden gegenüber der TU Wien, dem Ministerium für Wissenschaft und Forschung und quasi der restlichen Welt zu vertreten. Wir sind Tomsi, MOe, Klara, und Schurl und haben unser Büro im HTU Großraum, wo man uns oft über den Weg laufen kann. Solltest du uns kennenlernen wollen, sprich uns einfach an, wir beißen in den seltensten Fällen wirklich zu.

Es wird zwar eher den höhersemestrigen Studierenden auffallen, aber auch unsere Betriebe  wollen sich ändern: Die Lehrmittelzentren haben diesen etwas veralteten Namen abgelegt und präsentieren sich mit neuem Logo und neuem Namen: INTU! Im Endeffekt sind es aber dieselben Geschäfte, also ändert sich nichts an dem guten Service für euch.

Neu an unserer Universität sind außerdem die Studienpläne, die dieses Semester in Kraft treten. Anders als an anderen Universitäten in Österreich konnte an der TU Wien erreicht werden, dass die Studieneingangs- und Orientierungsphase, kurz StEOP, nicht beschränkend ausgeführt ist, sofern es nicht im Studienplan anders gefordert ist. Auch die verpflichtende Voranmeldung hat es bei uns nicht gegeben, insgesamt können wir also von durchwegs besseren Bedingungen für Studierende sprechen.

Außerdem gibt es an der TU Wien, nach 20 Jahren Peter Skalicky mit Sabine Seidler eine neue Rektorin. Nach einer derart langen Periode ohne Wechsel an der Spitze wird es auch für sie nicht leicht sein, sich den ihr gebührenden Respekt zu erarbeiten. Ein Einfluss, der dabei nicht unterschätzt werden darf ist, dass man auf der TU Wien noch immer nach Frauen in hohen Positionen suchen muss. Ob dies ein Vorteil oder ein Nachteil für sie sein wird, wird sich wohl noch herausstellen.

Nicht ganz so neu ist der Bundesminister für Wissenschaft und Forschung, Karlheinz Töchterle. Was uns aus seiner Richtung erwartet, ist noch nicht ganz klar, hat sich der klassische Altphilologe und ehemalige Rektor der Universität Innsbruck doch immer wieder für Studiengebühren ausgesprochen. Insgesamt sieht es finanziell nicht wirklich rosig aus. Sollte sich die Bundesregierung nicht dafür entscheiden, den Universitäten kräftig unter die Arme zu greifen, müssen in den kommenden Jahren weiter Einsparungen durchgeführt werden, die nicht nur der Lehre eindeutig schaden werden.

Gar nicht neu ist daher auch die Resolution, die bei der Vollversammlung am 18. Oktober beschlossen wurde. Die HTU informierte zusammen mit dem Rektorat, dem Senat, dem Uni­rat und den Betriebsräten über die Lage der TU. Da sich nichts zum Besseren, sondern im Vergleich zu vorigem Jahr gar eher zum Schlechteren gewendet hat, änderte sich auch an der Resolution nichts – nur der Titel: „2. Mahnung“.

Deswegen werden wir auch weiter mit allen TU-Angehörigen für die Ausfinazierung unserer Uni arbeiten und wenn es nötig ist, aufstehen und laut schreien: „Spart uns nicht kaputt“, denn wir wollen uns die TU nicht durch ein überdimensionales Sparschwein auffressen lassen.

Der HTU-Vorsitz wünscht euch allen alles Gute und viel Erfolg in eurem Studium. Vor allem auch jenen, die sich erst an diese neue Situation gewöhnen müssen. Denn das Dranbleiben ist, gerade am Anfang, gar nicht so leicht.

Tomsi MOe Klara Schurl
Topic revision: r1 - 10 Dec 2011 - 20:22:36 - MartinBorer
 

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