Studium im Ausland
Von Angebot und Nachfrage

„Wussten Sie, dass 79% der Erasmus-Plätze in Elektrotechnik ungenutzt verfallen, es aber nur 15 Minuten dauert, einen zu bekommen?“

Ein großes Plakat in der Aula des Neuen EI soll Studierende zu einem Erasmus-Aufenthalt motivieren und bringt es auf den Punkt: Noch immer übersteigt das Angebot an Studienplätzen im Ausland die Nachfrage an der TU Wien.

Nebenjobs, unnötiger Zeitverlust oder Informationsdefizite sind Argumente, die immer wieder angeführt werden, wenn es um Auslandsaufenthalte geht. „Diejenigen, die sich allerdings zu einem Auslandsaufenthalt entschlossen haben, suchen meist ein zweites Mal um ein Stipendium an“, weiß Traude Krauler, die am International Office, für die Stipendienberatung zuständig ist.

Kein Wunder, denn die Vorteile liegen auf der Hand: Mehrsprachigkeit, neue Erfahrungen in einem anderen kulturellen Umfeld, Selbstständigkeit und gestärktes Selbstbewusstsein, Kontakte die mitunter für die spätere Karriere entscheidend sein können oder auch spezielle Studieninhalte, die man/frau sich mit Hilfe gezielter Beratung durch Fachbereichskoordinatoren in den Studienplan holt, sind Pluspunkte, die zählen. Mit der Verlagerung von Produktionsstandorten ins Ausland besteht zudem Bedarf an Ingenieuren mit Auslandserfahrungen, bestätigt auch das TU Career Center.

Wichtig ist es zunächst, sich über die eigenen Ziele für einen Studienaufenthalt im Ausland klar zu werden – je fortgeschrittener im Studium, desto spezifischer sind diese meist. Vom Sommersprachkurs über Industriepraktika bis hin zu wissenschaftlicher Forschung im Rahmen von Dissertationen spannt sich der Bogen über eine vielfältige Palette von Stipendienangeboten. „Meist können wir schon im Erstgespräch die passenden Aktionen herausfiltern“, meint Krausler. Fachspezifische Beratung gibt es zusätzlich von Programmkoordinatoren an den Instituten. Füwr die Anrechnung sind die Studiendekane zuständig, mit denen Kandidaten/innen sich bereits im Vorhinein über die die geplanten Lehrveranstaltungen besprechen können, um später keine unliebsamen Überraschungen zu erleben. Auslandsaufenthalte müssen also nicht zwangsläufig zu längeren Studienzeiten führen.

Einreichfristen

für die wichtigsten Stipendienaktionen im Studienjahr 2011/12 am International Office:

  • 19. Dezember 2011 – Studienaufenthalte in Russland
    Erasmus Mundus Programm „MULTIC“
  • 15. Januar 2012 und 15. April 2012 – Diplomarbeiten im Ausland (weltweit)
    Stipendium für kurzfristige wissenschaftliche Arbeiten im Ausland
  • 31. Januar 2012 – Einwöchige Intensivkurse an EU-Universitäten
    ATHENS-Programm
  • 15. März 2012 – Studienaufenthalte in Russland; Doppeldiplome mit Universitäten in ES, FR, IT
    TU Perm, TU Tomsk; TIME-Programm
  • 31. März 2012 – Studienaufenthalte im EWR-Raum (+ Kroatien, Türkei, Schweiz);
    Erasmus-Programm
  • 31. März 2012 – Forschungsaufenthalte an US-Universitäten
    Marshallplan-Stipendium
  • Ab Januar 2012 können Anträge über die TISS-Applikation „Mobility Service“ eingebracht werden!

Beratung & Information:

International Office
Gußhausstraße 28, 1040
http://www.tuwien.ac.at/international

Öffnungszeiten:
Mo & Do: 09.30 bis 11.30 und 13.30 bis 16.30
Mi: 09.30 bis 11.30
Topic revision: r1 - 11 Dec 2011 - 22:51:03 - MartinBorer
 

Herausgeberin:
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