Mary Somerville
Kurzportrait einer Technikerin

Sie wuchs in einer Zeit auf, in der Frauen in der Wissenschaft unerwünscht waren – dementsprechend beschränkte sich ihre Ausbildung auf das Erlernen von Lesen und Handarbeiten. Wie aus Mary Fairfax Greig Somerville trotzdem eine anerkannte Astronomin und Mathematikerin wurde …

Die 1780 geborene Schottin war Autodidaktin – als Mädchen las sie Euklids Elemente und verschaffte sich so ein solides Verständnis von Wissenschaft. Das Erbe ihres verstorbenen ersten Ehemanns ermöglichte ihr, sich vollkommen der Forschung hinzugeben. Sie las Newtons Principia und übersetzte Laplaces Mécanique Céleste „from algebra into common language“ unter dem Titel The Mechanism of the Heavens. Das Werk machte sie auf einen Schlag berühmt. Man schätzte sie für ihren klaren Schreibstil und die Leidenschaft, die ihren Abhandlungen zugrunde lag. Weitere Werke sind: On the Connexion of the Physical Sciences, Physical Geography und Molecular and Microscopic Science. Somerville wurde als eine der ersten Frauen in die Royal Astronomical Society aufgenommen. Sie starb 1872 in Neapel, wo sie mit ihrem zweiten Ehemann die letzten Jahre ihres Lebens verbracht hatte.

Johanna ist sehr beeindruckt.
Topic revision: r1 - 11 Dec 2011 - 22:56:31 - MartinBorer
 

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