Infobox zum FFP:

Gemäß Universitätsgesetz und Bundes-Gleichbehandlungsgesetz ist auf allen Ebenen der Unis auf ein ausgewogenes Zahlenverhältnis zwischen Männern und Frauen hinzuwirken. Das „ausgewogene“ Zahlenverhältnis ist aber nicht etwa 50:50, sondern 60:40 (Männer:Frauen). Wieso 40% und nicht 50%, wird weder in den Gesetzen noch im FFP erklärt. Um dieses Ziel zu erreichen soll von jeder Uni ein (Frauenförderungs)Plan erlassen und umgesetzt werden.
  • Es sind im FFP bewusstseinsbildenden Maßnahmen, wie die Erhebung statistischer Daten, die zukünftigen Förderungen zugrunde liegen sollen, vorgesehen.
  • Studierende und Angestellte sollen über die Förderungen und Anlauf- und Beratungsstellen bei sexueller Belästigung oder Mobbing informiert werden (das sind übrigens der AK-Gleich und die Koo-Stelle).
  • Gender Studies sollen im Soft Skills Katalog angeboten und gleichstellungsrelevante Kriterien bei der Evaluierung der Lehre herangezogen werden.
  • Forschungsvorhaben von Frauen sollen gefördert werden und auch Forschungen zu frauen- und geschlechterspezifischen Themenstellungen.
  • Ein wichtiger Teil des Frauenfördungsplanes ist die Förderung weiblicher Universitätsangestellter und die Sichstellung eines lebenswerten Arbeitsumfeldes.
  • Schließlich wird noch bestimmt, dass sämtliche Erhebungsergebnisse und Bericht bezüglich Frauenquoten und Umsetzung von Frauenförderungsmaßnahmen im Mittelungsblatt zu veröffentlichen sind.
Thematisch ist der FFP der TU also ziemlich gründlich. Der Inhalt und die Umsetzung lassen zu wünschen übrig.

+ Diagramm: Teilzeit <-> Vollzeit
+ Diagramm: Frauenanteil am Personal
Topic revision: r3 - 29 Mar 2011 - 21:00:04 - Main.UnknownUser
 

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