Statement zur Nutzung von sozialen Onlinediensten

Seit dem Frühjahr 2011 nutzt die HTU Wien verschiedene sozialen Onlinedienste sowohl zur Organisation (zB Google Calendar) als auch für die Öffentlichkeitsarbeit (zB. Twitter, Facebook). Dabei ist uns die Verantwortung für eine kritische Haltung in Bezug auf den vielfach mangelhaften Datenschutz und die Datensammelwut dieser Dienste bewusst. Diese Nutzung ist in keiner Weise als ein Gutheißen der Unternehmenskultur dieser Konzerne in Datenschutzbelangen oder im Umgang miteinander (siehe Negativkampagne Facebook... link nötig) zu verstehen. Ebenfalls kritisch zu sehen sind die Weitergabe von personenbezogenen Daten an Dritte zum Beispiel zur Generierung von personen- und inhaltsbezogener Werbung, sowie die Sammlung und Speicherung sowie Auswertung von Daten nicht selbst angemeldeter Personen. Problematisch ist auch ein Opt-out statt einem Opt-in bei neuen Funktionen sozialer Netzwerke, sofern diese die Datenschutzeinstellungen betreffen und wir sehen auch die verpflichtende Nutzung von echten Namen im Internet (wie auf Facebook der Fall) generell sehr kritisch. Auch ist klar, dass man mit diesen Diensten nicht alle Studierenden der TU Wien erreichen kann und Onlinedienste niemals ein Ersatz für den persönlichen Kontakt zwischen den Mitarbeitern der HTU Wien und den Studierenden sein können.

Dennoch sind Dienste wie Facebook oder Twitter in modernen Kommunikationsportfolios nicht mehr wegzudenken und bieten neben einer riesigen Nutzerbasis auch die einzige mit vertretbarem Aufwand realisierbare Möglichkeit, zumindest einen Großteil der Studierenden zu erreichen. Ein positiver Effekt dieser Onlinedienste ist die Möglichkeit, von einer starren Einwegkommunikation auf feedback- und diskussionsbasierte Informationskanäle umzuschwenken. Hierbei ist die in Echtzeit ablaufende Schneeballsystem-artige Informationsverbreitung in sozialen Netzwerken (Likes auf Facebook, ReTweets auf Twitter) sehr hilfreich beim Erreichen einer großen Masse von Studierenden. Es ist der HTU Wien hierbei sehr wichtig zu betonen, dass sowohl die Twitter- als auch die Facebook-Seite auch ohne dortigen Account einsehbar sind. Die in Facebook integrierte Kommentarfunktion für angemeldete Nutzer eröffnet hoffentlich einen neuen Feedbackkanal für die Studierenden. Ein weiterer positiver Aspekt von Onlinediensten ist die ständige und ortsunabhängige Verfügbarkeit von Informationen (zB. von Terminen im Google Calendar).

Kontakt

Ihr habt Fragen zu den Aktivitäten der HTU in den sozialen Netzwerken oder möchtet, dass wir eine eurer Aktionen auf Facebook und Twitter verbreiten?

Schreibt eine Mail an:

socialmedia@htu.at
Topic revision: r4 - 09 Oct 2011 - 17:43:27 - Main.MartinBorer
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