Fachschaft Technische Mathematik

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Adresse: 4., Wiedner Hauptstraße 8-10, 1. Stock, roter Bereich
Telefonnummer: 01/58801/49544
E-Mail: stv@fsmat.at
Homepage: http://fsmat.at
Studien:
E033202 BA Mathematik in Technik und Naturwissenschaften
E033203 BA Statistik und Wirtschaftsmathematik
E033204 BA Mathematik in den Computerwissenschaften
E033205 BA Finanz- und Versicherungsmathematik
E066400 MA Mathematik
E066401 MA Statistik
E066402 MA Mathematik in Technik und Naturwissenschaften
E066403 MA Wirtschaftsmathematik
E066404 MA Mathematik in den Computerwissenschaften
E066405 MA Finanz- und Versicherungsmathematik
Studienplan: http://fsmat.at/studienplan
Durchschnittliche Dauer: 12 Semester im alten Diplomstudium
Studierende: ~1100
neue Studierende: ~220

Zur Fachschaft

Die Fachschaft ist zum einen ein Raum im Freihausgebäude der TU Wien, der allen Mathematikstudierenden zur Verfügung steht. Gleichzeitig sind es auch die Leute, die dort anzutreffen sind.

Offiziell gibt es fünf gewählte Studienvertreter, die für die Vertretung der Mathematikstudierenden zuständig sind. Diese vollziehen aber nur Entscheidungen, die von allen anwesenden Mitgliedern beim Fachschaftstreffen beschlossen wurden.

In regelmäßigen Abständen finden Fachschaftstreffen statt. Hier hat jeder Mathematikstudierende ein Mitspracherecht. Wir besprechen hier alles was so anfällt: Studentische Mitbestimmung auf Uniebene, Kontakt zu Lehrenden, Aktivitäten wie z.B Feste, Protestmaßnahmen gegen schlechte Uni-Gesetzesvorschläge und vieles mehr. Die Beschlüsse werden durch die Studienvertretung offiziell gemacht.

Aktivitäten

In den Räumlichkeiten der Fachschaft herrscht ein ständiges Kommen und Gehen. Man arbeitet, man lernt, aber vor allem werden soziale Kontakte gepflegt, sprich geplaudert und die Zeit zwischen den Vorlesungen im angenehmen, oft heiteren Klima verbracht. Laufend werden Feste, Wandertage, Spieleabende, Erstsemestrigentutorien und vieles mehr von uns organisiert. Aktuelle Informationen dazu findest du bei den News.

Außerdem gibt es eine Fachschaftszeitung, das meta mathematicum, das jeder Studierende der Technischen Mathematik mehrmals im Jahr zugeschickt bekommt.

Service

Die Fachschaft (der Raum) wurde über die Jahre mit nützlichen Dingen bestückt, die das Leben an der Uni erleichtern sollen, darunter einen Kasten mit zahlreichen Prüfungsangaben, eine kleine bescheidene Bibliothek, Computer, alles natürlich für alle zugänglich.

Mitbestimmung in der Uni

Viele von uns sind neben der direkten Arbeit in der Fachschaft (Computer, Bibliothek und auch die Prüfungsangaben wollen betreut werden) auch in Kommissionen vertreten, in denen wir Studierende ein Mitspracherecht haben.

Vor allem bei Problemen mit Lehrenden oder diversen anderen studienrechtlichen Problemen sind die Mitglieder dieser Kommissionen ein wichtiger Anlaufpunkt für alle Studierenden, da sie gut mit der Materie und auch den Lehrenden vertraut sind und so oft zur baldigen Lösung der Probleme beitragen können. Hier gleich die Bitte an alle: falls Ihr jemals in Schwierigkeiten seit, kommt zuerst zu uns und lasst Euch von Leuten, die öfters mit solchen Dingen zu tun haben, helfen. Ihr erspart damit Euch und auch uns eine Menge Zeit und Unannehmlichkeiten.

Zum Studium

Das Studium der Bachelors und Masters der Technischen Mathematik soll den Studierenden ein grundlegendes mathematisches Verständnis samt der dazugehörigen Theorie vermitteln, sowie in Anwendungsgebiete der Mathematik (beispielsweise die Technik und die Naturwissenschaften, die Wirtschaftswissenschaften, die Informatik, etc. ) einführen. Dieses Studium erfordert die Freude am formalen und logischen Denken und an der Abstraktion und Analyse verschiedenster Probleme.

Der Unterschied zwischen Schul- und Universitätsmathematik ist enorm. Werden in der Schule größtenteils Rechenfertigkeiten vermittelt, so liegt der Schwerpunkt beim Universitätsstudium vor allem auf exakter Beweisführung. Vom Studium der Mathematik an der Universität Wien unterscheidet sich das Studium an der TU hauptsächlich durch eine stärkere Anwendungsorientierung sowie durch eine breitere Möglichkeit, sich zu spezialisieren.

Die einzelnen Bachelors

Es gibt vier Bachelors und darauf aufbauend sechs Masterstudien, auf die im Folgenden eingegangen wird; allen gemeinsam ist jedoch eine etwa dreisemestrige fundierte mathematische Grundausbildung. Diese besteht aus Vorlesungen aus den Bereichen Analysis und Algebra.

Da der zentrale Begriff in der Analysis der Grenzwert ist, befasst sie sich daher mit Themengebieten wie unendlichen Folgen und Reihen, Differential- und Integralrechnung und Differentialgleichungen. Die Algebra beschäftigt sich mit Grundlagen der Vektorrechnung, Matrizenrechnung und der Untersuchung von allgemeinen mathematischen Strukturen.

Mathematik in Technik und Naturwissenschaften

Dieser Bachelor enthält sowohl Aspekte der angewandten Mathematik (in Technik und Naturwissenschaft) als auch tiefergehende theoretische Inhalte und Grundlagen, dazu eine Einführung in ein Anwendungsfach (Modellbildung und Biowissenschaften, Elektrotechnik, Physik, Numerik). Da dieser Bachelor der mathematisch anspruchsvollste ist, ist er neben naturwissenschaftlich Interessierten vor allem für Theoretiker geeignet. Siehe hierzu auch das Masterstudium ,,Mathematik''. Häufig werden Absolventen dieses Bachelors/Masters zur mathematischen Unterstützung von spezialisierten Ingenieurteams hinzugezogen.

Statistik und Wirtschaftsmathematik

Bei der Wirtschaftsmathematik geht es vor allem um Anwendungen im Bereich von Operations Research und Volkswirtschaft; beispielsweise werden Methoden zur Optimierung und zur Entscheidungsfindung entwickelt und angewandt. Wohingegen sich die Statistik mit der Theorie und Praxis der Erfassung und Analyse von Daten unter Berücksichtigung der unvermeidlichen Unschärfe, die durch zufällige Schwankungen und Fehler verursacht wird, befasst. Ein Absolvent dieses Bachelors verfügt Grundkenntnisse in beiden Bereichen. Zur weiteren Spezialisierung sind die Masterstudien ,,Statistik'' und ,,Wirtschaftsmathematik'' gedacht.

Mathematik in den Computerwissenschaften

Schwerpunkte liegen in der Konstruktion und Analyse von Algorithmen, sowie in algebraischen Methoden, die in der Datenverschlüsselung und automatischen Fehlerkorrektur Anwendung finden. Weiters besteht die Möglichkeit, sich in der Geometrie zu spezialisieren. Programmierkenntnisse sind nicht notwendig, aber durchaus von Vorteil. Während das Informatikstudium detailliertes EDV-Wissen vermittelt, wird in diesem Studium mehr auf allgemeine Grundkenntnisse Wert gelegt, die in der Systemanalyse und Softwareentwicklung von Nutzen sind.

Finanz- und Versicherungsmathematik

Dieser Bachelor/Master umfasst spezielle Vorlesung über Finanz- und Versicherungsmathematik, wahrscheinlichkeitstheoretische Modellierung der Finanzmärkte, Risikomanagement, Personen- und Lebensversicherungsmathematik sowie betriebswirtschaftliche und rechtswissenschaftliche Lehrveranstaltungen. Spätere berufliche Schwerpunkte liegen im Bereich des Risikomanagements auf Finanzmärkten, bzw. der Prämienkalkulation, Kontrolle von Pensionskassen, usw...

Masterstudium ,,Mathematik''

Dieses Masterstudium beinhaltet eine breite Auswahl an theoretischen Fächern aus verschiedenen Teilgebieten der Mathematik. Insbesondere für ein anschließendes mathematisches Doktoratstudium noch nicht gewisser Ausrichtung bietet dieses Studium daher eine ausgewogene und breite Basis.

Daten & Fakten

Das Bachelorstudium umfasst 6 Semester und Lehrveranstaltungen im Ausmaß von 180 ECTS-Punkten. Das erste Jahr ist für alle Bachelors gleich und dient der mathematischen Grundausbildung. Die weiteren zwei Jahre dienen der Grundausbildung im gewählten Fachgebiet und umfassen durchschnittlich 60 ECTS-Punkte pro Jahr. Auch wenn man sich schon bei der Inskription für einen Bachelor entscheiden muss, ist es im ersten Jahr problemlos möglich, in einen anderen Bachelor zu wechseln. Der Bachelor schließt mit dem Verfassen einer Bachelorarbeit ab.

Darauf aufbauend werden Masterstudien angeboten. Sie dienen der weiteren oder einer anderen Spezialisierung. Es ist möglich, nach dem Abschluss eines Bachelors ein beliebiges Masterstudium anzuhängen. Das Masterstudium schließt mit dem Verfassen einer Masterarbeit ab.

Die Fachschaft empfiehlt, nach dem Abschluss eines Bachelors auch ein Masterstudium zu absolvieren. Ein Bachelor alleine stellt keine abgeschlossene wissenschaftliche Ausbildung dar.

Berufsaussichten

Das Betätigungsfeld eines Mathematikers beschränkt sich bei weitem nicht auf rein mathematische Anwendungen. Durch die Fähigkeit, komplexe Problemstellungen systematisch zu analysieren, sind Technische Mathematiker im allgemeinen in der Lage, sich rasch in verschiedenste Aufgabenstellungen einzuarbeiten. Daher arbeitet ein großer Teil der Absolventen auf Gebieten, die ihrer Ausbildung nicht direkt entsprechen. Posten, bei denen das mathematische Wissen voll eingesetzt werden kann, sind rar.

Überproportional viele Mathematiker werden von großen Firmen ,,aufgesaugt'', TM sind im öffentlichen Dienst ebenso zu finden wie in der Metallbranche bis hin zur Steuerberatung. So ziehen zum Beispiel viele Firmen einen Technischen Mathematiker mit EDV-Interesse einem Informatiker vor. Die Chancen, die eigenen Berufsaussichten durch Auslandsaufenthalte zu verbessern, sind aufgrund des guten Angebots an Austauschprogrammen und Auslandsstipendien recht hoch. Die Aussichten auf eine akademische Karriere als Mathematiker sind derzeit schwer einschätzbar.

Eine Umfrage unter den Absolventen der Jahre 1990 bis 1996 ergab eine durchschnittliche Arbeitssuche von rund 2 Monaten bis zur ersten Anstellung und ein durchschnittliches Anfangsgehalt von etwa 1960 EUR. Die Zufriedenheit mit dem Job wurde allgemein als gut bis sehr gut bezeichnet.

Laut Auskunft des Arbeitsamtes gibt es derzeit fast keine arbeitslosen Technischen Mathematiker.

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Topic revision: r5 - 29 Mar 2011 - 21:00:06 - UnknownUser
 

Herausgeberin:
Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft an der Technische Universität Wien
(Vorsitzender: Lukas BÜRSTMAYR)
Wiedner Hauptstraße 8-10
1040 Wien
T: +43-1-58801-49501
F: +43-1-58691-54
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