Aus dem Leben eines Redaktors
heute: nächtliches Werken

Es gibt Tag- und Nachtmenschen. Obwohl ich mich morgens aufraffen könnte um zu lernen oder zu arbeiten, bevorzuge ich doch die nächtlichen Stunden. Ergo erledige ich die mir anvertrauten Aufgaben lieber und effizienter wenn es draußen dunkel ist.

Nun gibt es aber immer wieder Menschen, die das nicht verstehen oder mir den Vorzug der freien Wahl nicht gönnen. Sie raunzen und maunzen, dass ich doch unmöglich des nächtens Arbeiten könne. Sie werfen mir vor, nur auf der Uni zu schlafen, weil ich eine billige Wohnung in der Stadt bräuchte. Meine wunderschöne Wohnung liegt im zweiten Bezirk. Das ist nicht weiß Gott wo am Allerwertesten der Welt!

Das Unverständnis reicht so weit, dass mir gedroht wurde, mich aus dem Büro zu werfen. Ich solle doch tagsüber meine Aufgaben erledigen. Mein Wunsch, zu arbeiten wann immer und vor allem so oft und viel wie ich will, stößt auf Unverständnis und Kopfschütteln.

Doch was wäre ich für ein Mensch, mich dadurch aufhalten zu lassen. Ich werke dann, wenn es notwendig ist. So sitze ich jetzt mitten in der Nacht hier und arbeite an dieser wundervollen Ausgabe, die du genießen darfst.

garfield layoutiert auch um 3.00 Uhr Nachts. Auch Computer werden um diese Zeit repariert. Allen Widerständen zum Trotz.
Topic revision: r2 - 29 Mar 2011 - 21:00:04 - Main.UnknownUser
 

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