Vorsitzcorner

Liebe Studierende!

Wie so oft ist vieles neu. Mit diesen Worten möchte ich euch im neuen Studienjahr und zu dieser neuen Ausgabe des htu_info begrüßen. Was ist noch alles neu? Neu ist eine überarbeitete Fassung des Universitätsgesetzes (siehe Artikel 5), wobei fraglich ist, ob die Ministerien einfach auf eine herbstliche Art ironisch sein wollten und uns deshalb ihre Novellierung gerade in diese Zeiten des „Alles ist neu“ hineinwerfen, oder ob nicht eher tiefere politische Gründe dahinterstecken, wie etwa das Präsentieren eines neuen Gesetzesentwurfes, bewusst zu einer Zeit, da die neue ÖH-Exekutive sich gerade erst in der Phase des strukturellen Aufbaus befindet – par exemple um damit das Macht- und Kontrollwerkzeug Demokratie zu übergehen.

„Neu“ bedeutet allerdings in vielerlei Hinsicht auch frischen Wind und Innovation. Was uns dazu führt, uns als neuen Vorsitz der HTU Wien, eurer Interessensvertretung während des Studiums, vorzustellen. Wir sind ein Team aus vier engagierten und motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, das alle Beratungs-, Vertretungs- und Organisationsorgane der HTU koordiniert. Wir vertreten somit die Interessen aller Studierenden gegenüber der TU Wien und der Öffentlichkeit. Außerdem kümmern wir uns um die Gebarung der HTU Wien. Das Team besteht aus Bianka, Jasmin, Peter und Ulf. Wir sind motiviert und haben schon viel Erfahrung in der Vertretungsarbeit in den Fachschaften gesammelt. Natürlich habt ihr auch die Möglichkeit, uns persönlich kennenzulernen, unsere „Bürozeiten“ findet ihr auf der Homepage der HTU Wien.

Eher ein alter Hut sind allerdings die Studiengebühren, für die Minister Hahn sich derzeit erneut quer durch alle Medien vehement stark macht. Seit der Abschaffung eben dieser haben sich nämlich allem Anschein nach mehr Studienanfänger – sowohl männlich als auch weiblich – an Österreichs Universitäten angemeldet, als der Staat sich zu leisten bereit ist. Dass es dann aber auf der anderen Seite heißt, Österreich würde zu wenige Akademikerinnen und Akademiker produzieren, ist wohl wieder eine andere Geschichte. Es sei nun jedem selbst überlassen, sich über dieses eine von so vielen politischen Paradoxien weiterführend den Kopf zu zerbrechen.

Eine andere Geschichte, aber durchaus nicht wenig relevant und auch in gewisser Hinsicht mit vorhergehendem in Zusammenhang stehend, ist die Problematik der näherrückenden Studieneingangsphase. Einige Studienrichtungen haben sie bereits, alle müssen sie bekommen. In jedem Fall ist fraglich, ob sie ihren eigentlichen Zweck erfüllt, oder ob nicht dieser nur ein Vorwand ist, um den wahren Hintergrund zu verbergen, der scheinbar lautet, Zugangsbeschränkungen einzuführen, ohne sie beim Namen nennen zu müssen. Laut Gesetz sollte diese liebevoll STEP genannte Eingangsphase ja eigentlich der Orientierung dienen, laut Rektorat wird sie das auch tun. In jedem Fall werden wir alles dafür tun, dass die Studierenden auch in Zukunft ohne Hemmnisse dem Studium ihrer Wahl nachgehen können.

Schließlich bleibt uns nichts mehr zu sagen, als ein herzliches Willkommen im neuen Studienjahr 2009/10, vor allem auch an jene, für die das ganze Studienleben an sich noch neu sein mag.

Jasmin studiert im siebten Semester Lehramt und wird in der nächsten Zeit unter anderem den Vorsitzcorner schreiben. Bianka studiert im elften Semester Technische Physik und wird sich um das Wirtschaftliche kümmern. Peter studiert im siebten Semester Maschinenbau und wird sich in Gremien für alle Studierenden einsetzen. Ulf studiert im elften Semester Bauingenieurwesen und wird mit seiner Diplomatie im Senat erreichen, was zu erreichen ist.
Topic revision: r3 - 29 Mar 2011 - 21:00:03 - Main.UnknownUser
 

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