kunst kultur kulinarisch

Junge Kunst

Obwohl viele junge KünstlerInnen frischen Wind in die österreichische Kulturlandschaft bringen könnten, ist es ein schwerer Weg, ganz egal in welcher Kunstgattung, Aufmerksamkeit und die Chance zu bekommen, Werke vorzustellen und Publikum zu gewinnen. In dieser Ausgabe möchte ich Orte einiger Förderer weiterempfehlen, die nicht den Profit als wichtigsten Grund einer Ausstellung sehen, sondern denen es ein Anliegen ist, junge Kunst zu unterstützen.

Kunstraum Praterstraße
StudentInnen der Klassen von Johann Kandl, Brigitte Kowanz und Erwin Wurm der Universität für angewandte Kunst präsentieren abwechselnd zu einem Schwerpunkt ihre Arbeiten in einem Ausstellungsraum, der ursprünglich bei der Errichtung des Gebäudes als Gassenlokal konzipiert wurde und ab dem Frühjahr 2006 seine neue Funktion erhielt, nämlich eine Plattform für junge Kunst zu sein. Die aktuellen Veranstaltungen sind ersichtlich auf der Homepage http://www.dieangewandte.at

Siemens_artLab
Kulturförderung sieht der Großkonzern als etwas Selbstverständliches. Den barrierefreien Zugang zu zeitgenössischer Kunst schaffte die Homepage des artLab mit der ersten „Internetgalerie“, die seit 1996 online ist. Die Zusammenarbeit mit Ernst Hilger, einem der erfolgreichsten Galeristen Österreichs, ergab einen neuen dynamischen Markt für junge, unbekannte KünstlerInnen. Ausstellungen finden in der eigenen Galerie in der Dorotheergasse 12 statt. http://www.artlab.at

MOYA – Museum Of Young Art
Noch recht jung ist das MOYA, welches 2005 in Wien gegründet wurde. Es widmet sich ausschließlich junger Kunst und zeigt neben den Werken der Sammlung auch temporäre Sonderausstellungen. Das Museum befindet sich in der Löwelstraße 20 in bester Gesellschaft zum Burgtheater und dem Cafe Landtmann. http://www.moya-vienna.at

Junges Gemüse

Ähnlich der jungen Kunst haben auch vegetarische und vegane Restaurants im fleischbelasteten Österreich es schwer zu überleben. Leider wird viel zu oft polarisiert, dass es so scheint, als gäbe es nur Fleisch- und Ökofundis und kein dazwischen. Menschen, die sich dem Genuss verschrieben haben sehen in der fleischlosen/tierlosen Küche eine kulinarische Vielfalt und probieren genauso davon gerne neue Speisen aus. Dazu 3 Beispiele kreativer Lokale in Wien.

Die BIOBAR von Antun
Hier legt man Wert auf Natürlichkeit. „Ohne Mikrowelle und Friteuse“ werden die Gerichte in dieser freundlichen Gastwirtschaft im ersten Bezirk zischen Am Hof und dem Judenplatz zubereitet. Für die abwechslungsreichen Menüs verwendet man natürlich genfreie Produkte aus biologischem Anbau. Als Bonus für die Stammgäste gibt es mit der Bio-Bar-Gästekarte das 13. Menü gratis. Alle Speisen gibt es auch zum Mitnehmen, sowie nette Geschenke aus dem Deli (Delikatessen-Shop) für Freunde und Bekannte. http://www.biobar.at

Loving Hut Wien
Als Restaurantkette verfolgt Loving Hut eine durchaus eigene Linie. Sie bietet ausschließlich vegane Gerichte an, deren Rezepte aus asiatischen, amerikanischen und europäischen Ländern kommen. Fair gehandelte Zutaten stehen in jeder Hinsicht für eine vitale Küche. Bis auf Dienstags hat das Lokal am Neubaugürtel täglich geöffnet, Informationen gibts auf: http://www.lovinghut.at

Das Rupp‘s
In diesem Pub in der Arbeitergasse staunt man nicht schlecht, wenn man durch die Tür geht. Urige in Kleinarbeit zusammengetragene Gegenstände schmücken die Wände, die einige Geschichten erzählen können. Und obwohl man hier die rauen Jungs erwartet, die über einem fetten Gulasch hängen, wird man regelrecht überrascht. Vielfältige vegetarische und vegane Gerichte zieren die Speisekarte wie beispielsweise ein vegetarisches Wiener Schnitzel oder vegane Palatschinken mit Haselnuss-Nougat-Creme. Wer allerdings lieber ein Bier trinkt, ist hier nicht falsch – immerhin ist es ja ein Pub. Auch wenn die Bierkarte nicht mit der Menge protzt, so finden sich doch einige Bier-Raritäten. http://www.rupps.at

Kult-Flo hat einen 3-Monats-Bart.
Topic revision: r2 - 29 Mar 2011 - 21:00:02 - Main.UnknownUser
 

Herausgeberin:
Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft an der Technische Universität Wien
(Vorsitzender: Lukas BÜRSTMAYR)
Wiedner Hauptstraße 8-10
1040 Wien
T: +43-1-58801-49501
F: +43-1-58691-54
sekretariat@htu.at