Befreien kannst du dich nur selber

Es wird niemand an deine Tür klopfen und dir einen Traumjob anbieten.

Wenn du Etwas erreichen willst, musst du selber daran arbeiten, oder hoffen, dass dieses Etwas von netten Menschen auf einem Silbertablett überreicht wird. Irgendwann wird es aber aufhören, dass andere dein Leben bestimmen. Ein wenig beeinflusst zu werden ist okay, immerhin ist das ein Zeichen dafür, dass du mit deiner Umwelt in Kontakt stehst – und damit beeinflusst sie dich (hoffentlich). Aber wenn du häufig dein Leben vorgelegt bekommst, wird dich einmal, ständig, dauernd jemand über den Tisch ziehen und du gehst leer aus, oder trägst sogar Schaden davon.

Leider bemerkst du (und viele andere) das gar nicht oder viel zu spät. Da das Angebot das du bekommen hast sehr gut klingt. In Wirklichkeit ist es das aber nicht.

Hier ein Beispiel aus der Realität: „Ich habe beim Umstieg in den neuen Kollektivvertrag mehr Gehalt bekommen.“ Ja, das ist gut möglich, aber wenn du dir die Stufendefinition durchliest bist du degradiert worden. Da wäre also eine oder zwei Stufen mehr drinnen gewesen. Eigentlich wären sie nicht nur drinnen gewesen, du hättest sie bekommen müssen, denn alles andere stimmt nun mal nicht mit dem überein was im Vertrag steht. Das fällt aber nicht auf. Weil du zu naiv, bequem, leichtgläubig bist, und dir den Kollektivvertrag vermutlich nicht durchgelesen hast. In dem Glauben, dass jenes welches dir vorgelegt wird stimmt, denn immerhin bekommst du nun mehr Gehalt, um das du nicht mal hast fragen müssen … #unknown error

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Reden hilft, zum Beispiel mit Menschen in der selben Branche (aber nicht in der gleichen Firma) arbeiten.

Resümee: Wer sich nicht umschaut, braucht sich nicht ärgern, und wird sich auch nicht ärgern. Bekommt nichts mit, und bekommt auch weniger.

Marina ist keine Mitläuferin, läuft aber im WiT-Team mit.
Topic revision: r2 - 29 Mar 2011 - 21:00:03 - Main.UnknownUser
 

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