Die HTU war auf Seminar

Nachdem ursprünglich unser Seminar im Wintersemester geplant war, dann aber die Proteste dazwischen kamen, fand es nun endlich am letzten Märzwochenende im Seminarhotel Flackl in Reichenau an der Rax statt. Zum Seminar der HochschülerInnenschaft an der TU Wien waren jeweils zwei Leute aus jeder Fachschaft und jeweils eine Person aus jedem Referat eingeladen. Letztendlich waren wir inklusive dem Vorsitz, der die Leitung bzw. Moderation übernommen hat, 24 Personen. Ulf und ich entschieden uns, das Seminar selbst zu leiten und keine Trainerin oder Trainer zu engagieren. Wir wollten keine Themen von uns vorgeben, sondern gemeinsam in der Gruppe entscheiden, was die Inhalte des Seminars sein sollten.

Am Freitag kamen wir zu Mittag an und unsere erste Einheit begann um drei Uhr nachmittags. Nachdem wir einander (besser) kennengelernt hatten und die Spielregeln für eine gute Zusammenarbeit in der Gruppe aufgestellt hatten, machten sich alle an die Themensammlung. Eine sehr hohe Priorität für die Gruppe hatten die Themen Austausch in der Fachschaftsarbeit, Kommunikation innerhalb der HTU (zwischen den Fachschaften, zwischen Vorsitz und Fachschaften, …) und die Zukunft unserer Wirtschaftsbetriebe (Lehrmittelzentrum und Graphisches Zentrum). Nachdem einige sehr junge Leute auf dem Seminar mit waren, die noch nicht wussten, wie die HTU funktioniert, schlossen wir den ersten Seminartag mit einer allgemeinen Informationseinheit nach dem Abendessen. Ulf und ich versuchten sowohl die Geschichte der Österreichischen HochschülerInnenschaft zu beleuchten, als auch die an der TU Wien gewachsene Struktur der HTU als lokale HochschülerInnenschaft zu diskutieren.

Der Samstag war sehr produktiv und wir haben viel vorangebracht. Am Vormittag beschäftigten wir uns mit der Zukunft der Wirtschaftsbetriebe, die zu 100% der HTU (Lehrmittelzentrum und graphisches Zentrum) gehören. Wir haben uns über das derzeitige Angebot Gedanken gemacht. Am Nachmittag gaben Ulf und ich die Seminarleitung ab. Schließlich müssen wir auch in unserer alltäglichen Arbeit lernen, Aufgaben und somit auch die Verantwortung abgeben zu können. Es tat uns sehr gut und die neue Seminarleitung hatte eine tolle Idee für den Austausch zwischen den Fachschaften und Referaten – ein Speed Dating. So konnten sich Fachschaften und Referate innerhalb kurzer Zeit kennenlernen und über ihre derzeitigen Projekte plaudern. Nach dem Abendessen beschäftigten wir uns mit den Aufgaben von den Fachschaften und Referaten. Es war sehr interessant einerseits die Gemeinsamkeiten, aber vor allem die Unterschiede zu sehen. Wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass jede Fachschaft zumindest ein besonderes Projekt hat, das sonst niemand verwirklicht.

Am letzten Tag widmeten wir uns noch den Kommunikationskanälen innerhalb der HTU und zwischen den Fachschaften/Referaten und den Studierenden. Leider blieb für dieses interessante Thema nicht mehr viel Zeit. Vor dem Mittagessen legten wir noch eine große Feedbackrunde ein, die nicht nur für Ulf und mich als Seminarleitung sehr wichtig war, sondern natürlich auch für die Gruppe.

Die Seminarleitung war durchaus nicht einfach. Die Gruppe bestand nicht nur aus Leuten von unterschiedlichen Referaten und Fachschaften. Als weitere Inhomogenität waren auch teilweise sehr junge und teilweise sehr erfahrene MitarbeiterInnen von Fachschaften und Referaten mit. Diese Gruppe bei Laune zu halten war eine der schwersten Aufgaben. Irgendwie haben wir es aber geschafft, und ich persönlich hatte das Gefühl, dass die Gruppe durchwegs zufrieden nach Hause ging. Ich denke, dass wir alle aus dem Seminar einiges an Input für unsere zukünftige Vertretungsarbeit mitnehmen konnten.

Bianka fährt gerne auf Seminar.
Topic revision: r2 - 29 Mar 2011 - 21:00:02 - Main.UnknownUser
 

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