hunTU
Die etwas andere Schnitzeljagd

Wenn die Austro Control an einem Feiertag schon dem fünften Studierenden erlauben muss, ein Foto von der Hochsicherheitsschleuse machen zu dürfen, das Foltermuseum sich vor Anfragen nicht mehr retten kann und die seltsamsten Objekte in das Freihaus der TU Wien gezerrt werden, dann ist es wieder soweit. Das Wochenende um den Rektorstag ist da, und das heißt für viele Studierende der TU, dass auch die 3,1415 Tage des hunTU begonnen haben. Es folgen Stunden in denen von Studierenden das Äußerste gefordert wird. Geistige und körperliche Höchstleistungen, Einfallsreichtum und Geschicklichkeit, aber vor allem Spaß und Freude am Wettbewerb sind gefragt.

Der „hunTU – die etwas andere Schnitzeljagd“ ist eine Veranstaltung, die sich an der „scavenger hunt“, die jährlich an der Universität Chicago (IL) durchgeführt wird, orientiert und seit 2008 an der TU Wien stattfindet. Organisiert wird sie von 11 hochmotivierten (Ex-)TU Studierenden, die Schweiß und Blut lassen, um den Wettbewerb so spannend und fair wie möglich zu gestalten.

Zum hunTU treten Studierende in Teams zu je vier bis acht Personen an. Ihre Aufgabe ist es, soviele Objekte wie möglich von einer Liste mit ca. 200 Objekten zu beschaffen. Die Liste, die alle Objekte und deren unterschiedliche Bewertungen enthält, wurde von den OrganisatorInnen erstellt und wird erst zum Startschuss des hunTU veröffentlicht. Auf den hunTU kann sich niemand vorbereiten, es hilft einzig und allein Mama, Papa und dem/r Freund/in zu sagen, dass man wohl frühestens Montag wieder Zeit hat – denn bis dahin wird man fast 24 Stunden täglich beansprucht.

Im Jahr 2009 beteiligten sich 26 Teams am hunTU-Spektakel, mit durchschnittlich sechs Teammitgliedern. Von den 222 Objekten auf der Liste wurde jedes Objekt zumindest einmal gebracht, trotz der scheinbaren Unmöglichkeit. Das schwierigste Objekt war wohl die Eintrittskarte zu den Olympischen Spielen in Peking 2008 – es wurde nur von einem Team gebracht, der „Fachschaft Chemie – wir sind wie Xenon“ – die sich auch den ersten Platz holte. Sehr knapp an zweiter Stelle waren die „hule-hule B.r.a.i.n.s“, dicht gefolgt von den „Army Ants“. Um nicht dem Vorwurf ausgesetzt zu sein, dass der hunTU nichts mit einer Technischen Universität zu tun hätte, gab es unter anderem auch Objekte wie eine selbstgebastelte Batterie mit der höchsten Spannung – die kam von „Apfeltrauma“ und betrug beachtliche 62 Volt.

Auch 2010 gibt es wieder einen hunTU – vom 13. Mai um 13:37 bis 16. Mai um 17:00 – und ganz im Zeichen der Olympischen Spiele „citius, altius, fortius“, wird es heuer schneller, höher und stärker für Studierende und Organisatoren.

Der hunTU 2010 wird dankenswerter Weise von der HTU im Rahmen einer Sonderprojekt-Förderung mit 500¤ unterstützt.

Mehr Infos sowie Rückblick auf die vergangenen Jahre unter http://www.huntu.at.

Die OrganisatorInnen: Bernhard Bichler, Mihai Ghete, Emre Izgöl, Paul Leitner, Martin Piskernig, Lena Reiser, Thomas Schranz, Paul Staroch, Alexander Tauner, Andreas Tiefenthaler und Iwona Wisniewska.
Topic revision: r2 - 29 Mar 2011 - 21:00:05 - Main.UnknownUser
 

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