Write or die trying
Oder: 2010 – A writing Odyssey, Part 1

„Schreib was übers Schreiben“, so lautet mein Auftrag für diese Kolumne. Schließlich bin ich jemand, der notorisch daran interessiert ist, aber ebenso sehr an einer Schreibblockade leidet. Daher kann ich wohl kompetent über solche Probleme berichten. Seht dies bitte als Teil eins einer zweiteiligen Serie.

Denn nächste Woche fahre ich nach Deutschland auf ein Schreibcamp, um sowohl meine Schreibskills zu verbessern als auch an meinem ersten Roman zu arbeiten. Ja, es darf gelacht werden. wink Ich erwarte auch nicht unbedingt dessen baldige Fertigstellung, aber nach dem Camp kann ich sicher neue Weisheit unter die htu_info-LeserInnenschaft bringen.

Sei es für eine Diplomarbeit, einen (Zeitungs-)Artikel, einen Blogeintrag oder eine Geschichte, es gibt eine elementare Grundregel: Man muss schreiben, damit man einen Text hat. Sonst sitzt man wie ich gerade fünf Stunden vor der Abgabe oder sogar danach da und hat nichts produziert. Die Qualität des Erzeugnisses ist in erster Linie nicht so wichtig. Lektorat und KorrekturleserInnen helfen und Textstellen lassen sich umschreiben. Sobald Material da ist kann man damit arbeiten. Das hört sich natürlich sehr leicht an, ohne es zu sein.

Somit möchte ich einige geeignete Quellen für Tipps und Tricks vorstellen, die euch dabei helfen können, die Resultate eurer Kreativität ansprechender zu gestalten.

Da wir an einer Universität sind, lässt es sich langfristig nicht vermeiden, eine Diplomarbeit zu schreiben. An der TU bedeutet das in der Regel, nur noch einen Bericht über die getane Arbeit zu verfassen, womit man das Gröbste schon hinter sich haben sollte. Ich selbst bin leider noch nicht in diesem Stadium angelangt, woran größtenteils Flüsse in Frankreich schuld sind – aber das ist eine ganz andere Geschichte. Meines Erachtens sehr brauchbare Tipps, worauf ihr achten solltet gibt es vom Erdenker des Darwin-Kalenders, Herbert Haas: www.perihel.at/666/da.html Entgegen dieser Adresse ist kein Pakt mit der Hölle notwendig.

Sollte es euch mehr in die Storyschreiber-Ecke ziehen, hilft der deutsche SF-Autor Andreas Eschbach weiter: Auf www.andreaseschbach.de findet ihr sein 10-Punkte Text-ÜV. Die Abkürzung TÜV würde naheliegen, ist aber juristisch nicht erlaubt. Nicht kostenlos, aber auch nicht teuer und enorm hilfreich ist hingegen die Serie „The Secrets“ des amerikanischen Schreibers Michael Stackpole, bekannt durch seine Star Wars- und Battletech-Romane. In dieser eBook-Reihe spricht er eine breite Palette von Themen rund ums Schreiben an und richtet den Fokus darauf, wie man spannende, interessante Geschichten gestalten kann.

Persönlich komme ich ja viel zu wenig zum Schreiben, dennoch habe ich im Jahr 2010 schon mehrere Texte geschrieben und bin ganz zufrieden damit. Das heißt natürlich nicht, dass ich mich darauf ausruhen kann. Denn ich darf noch einmal zusammenfassen: Nur was geschrieben wurde kann gelesen werden!

Auch von der Nerdfront gibt es einiges zu berichten: Wie vor dem Sommer angekündigt ist die 8. Warhammer Fantasy Edition erschienen und hat mir noch neue Hochelfenmodelle mitgebracht. Ich sehe sie auch spielmäßig als deutliche Verbesserung, besonders weil es nun wieder gescheite Infanteriekeilereien gibt.

Auch „Starcraft II“ lenkt uns von sinnvollen Tätigkeiten ab; wem die Zeit zum Spielen fehlt, er/sie aber dennoch den Spaß nicht ganz verpassen will, dem kann ich eSport-mäßig kommentiere Replays nahelegen. Meine Quelle des Vertrauens: www.homerj.de .

Schließlich ist es am 22.10. soweit und „Fallout: New Vegas“ wird in Europa erscheinen. Das neue Abenteuer der postapokalyptischen Reihe wird hoffentlich die Storyschwächen von Fallout 3 ausbügeln, aber dessen geniale Atmosphäre beibehalten.

Auf uns kommt eindeutig ein bewegter Herbst zu!

Stay Epic!

Gilbert yorgun
Topic revision: r2 - 29 Mar 2011 - 21:00:02 - Main.UnknownUser
 

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