Das europäische Forum Alpbach

Spaß, niveauvolle Diskussionen, berühmte Persönlichkeiten und neue Kontakte aus aller Welt – ich durfte dabei sein!

Du bist vielleicht überrascht, wenn ich behaupte, das alles in einem kleinen Ort in Tirol erlebt zu haben. Wo sich die meiste Zeit des Jahres nur wenige hinverirren, gibt es drei Wochen im Jahr volles Programm! Ende August findet nämlich das Europäische Forum Alpbach statt, zu dem mehr als 3.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, darunter Referenten, bekannte Experten und Studierende, aus über 50 Staaten zusammenkommen um aktuelle Fragen zu diskutieren.

Ich hatte gemeinsam mit 20 Stipendiaten aus Niederösterreich die großartige Gelegenheit, das alles live mitzuerleben. Da wir von verschiedenen Unis, aus unterschiedlichen Regionen und unterschiedlichen Alters (20-30) waren, hatten wir in Wien bereits die Möglichkeit uns kennen zu lernen, Fahr- und Wohngemeinschaften für Alpbach selbst zu bilden.

Wir starteten in das europäische Forum mit hohen Erwartungen, die dort noch übertroffen wurden: In der ersten Woche besuchte jeder zwei von vierzehn Seminaren, die von namhaften Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern geleitet wurden und sich verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen widmeten. Was mich daran besonders begeisterte, ist die Vielfalt der Seminare. Ich konnte mich als Technikerin sowohl in meinem Gebiet vertiefen als auch etwas komplett neues ausprobieren.

Anschließend gab es die Alpbacher Gespräche. Das sind zwei- bis dreitägige Konferenzen und befassen sich mit den Themen Architektur, Reform, Technologie, Politik, Gesundheit und Wirtschaft. Ergänzend dazu fanden spezielle Workshops zu Bankwesen, Film und EU-Networking sowie ein Tiroltag und ein Universitätstag zu den Leistungen der Wissenschaft statt.

Rund um dieses breite Programm waren moderne sowie klassische Konzerte, Kamingespräche mit bekannten Politikerinnen und Politikern oder Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Empfänge und Sportveranstaltungen wie ein „internationales“ Fußball- und Volleyballturnier perfekte Gelegenheiten, die anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer besser kennen zu lernen.

Wir konnten aber auch leicht selbt Initiative ergreifen: Um die schöne Landschaft zu genießen wanderten wir sogar um 4 Uhr Früh auf einen Berggipfel, um dort den Sonnenaufgang zu bewundern.

Ich selbst kann nur empfehlen, das Angebot wahrzunehmen. Viele Clubs und das Forum selbst bieten Stipendien, die die Kosten für dich übernehmen, dir Quartiere suchen und gleichzeitig eine tolle Plattform zur Vernetzung bieten.

Links:

Das Programm 2011 unter Generalthema „Gerechtigkeit – Verantwortung für die Zukunft“:
http://www.alpbach.org/index.php?id=1221

Blog-Einträge vom letzten Jahr:
http://blog.club-alpbach.at

Johanna G. freut sich auch heuer wieder über viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer der TU Wien!

Alle Informationen zu deinem Stipendium findest du unter http://www.club-alpbach.at.

Bewerbung:
  • bis 15. April 2011
  • Lebenslauf (mit NÖ-Bezug)
  • Motivationsschreiben
  • Empfehlungsschreiben
  • Bestätigung des Studienerfolges
  • an bewerbung@club-alpbach.at

Auch die anderen Bundesländer haben Clubs und bieten Stipendien an. Nähere Infos dazu gibt’s auf http:://www.alpbach-stipendium.at.
Topic revision: r2 - 29 Mar 2011 - 21:00:05 - Main.UnknownUser
 

Herausgeberin:
Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft an der Technische Universität Wien
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