Asozialer Klobau-SchildbürgerInnenstreiche an der TU

Nach der Renovierung der Sanitäranlagen im Gebäude Treitlstraße staunten Studenten (Ja, wirklich Studenten) nicht schlecht: Beim Benutzen der Pissoirs wurden sie vermehrt mit Studentinnen konfrontiert, die ganz unverfroren in ihre Domäne eindrangen und sie beim Verrichten ihrer Tätigkeiten beobachteten. Voyeurismus? Nein! Die Studentinnen wandten sich an die einzigen verschließbaren Toiletten im ganzen Gebäude. Warum sie nicht die Frauentoiletten besucht haben? Weil die Toiletten, die bei der Renovierung für Behinderte ausgestattet wurden, nur noch für Menschen mit dem so genannten euro key absperrbar sind. Dieser Schlüssel, der eigentlich dazu dient behindertenfreundliche Toiletten zu gestalten, hindert Frauen am ungestörten Benutzen der Klos- sie müssen jederzeit damit rechnen, beim Verrichten ihrer Geschäfte gestört zu werden. So entstand aus einer eigentlich löblichen Idee für barrierefreien Zugang eine regelrechte Völkerwanderung auf den WCs der Treitlstraße, deren Ursprung im nicht sonderlich durchdachten Handeln einiger Weniger lag. Ob die Taten des wahrscheinlich geistig verwirrten Freihauspinklers in einem direkten Zusammenhang zu diesen Vorkommnissen stehen, ist noch unbekannt.

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Asozialer Klobau-SchildbürgerInnenstreiche an der TU

Nach der Renovierung der Sanitäranlagen im Gebäude Treitelstraße staunten Studenten nicht schlecht: So schauten und drehten sich einzelne Studenten beim Pinkeln seltsam als unverfroren in ihre Sanitäranlagen hereinspazierte und ihnen beim Pinkeln zuhörte/zusah. Dabei hatte sie sich nur für die einzig verschließbare Toilette in diesem Stockwerk angestellt. Wie? – Die Frauentoiletten kann man nicht abschließen? – Korrekt, nach den Umbauarbeiten wurde kurzzeitig entschieden, die Frauentoiletten in dem gesamten Gebäude (!) welche auch die Behindertentoiletten darstellen mit den speziellen Schlüsseln für Menschen mit Behinderung auszustatten. An sich eine löbliche Idee, doch dass die Frauen dann nicht mehr zusperren können und sozusagen hinter offener Tür ihr Geschäft verrichten dürfen, daran wurde nicht gedacht. Aber Frau weiß sich ja zu helfen, immerhin gibt es noch die Männertoiletten, und wenn es einen Mann stört beim Pinkeln beobachtet zu werden, so muss er halt auch in die versperrbaren Bereiche auswandern.

Ob die Taten des offensichtlich geistig verwirrten Freihauspinklers damit in Zusammenhang stehen, ist nicht bekannt. Doch vielleicht hat dieser ja nur geglaubt, dass es die Herrenklos jetzt nur noch in der Treitelstraße gibt?
Topic revision: r3 - 29 Mar 2011 - 21:00:02 - Main.UnknownUser
 

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