Hau den Lukas

Im Jänner hat „Hau den Lukas“ statt gefunden, eine Veranstaltung der HTU um Rückmeldung zu ihrer Arbeit und Anregungen zu Verbesserungen an der TU Wien einzuholen. Inklusive Schaumstoff – Baseballschläger Mittlerweile ist bereits etwas Zeit verstrichen und so manches aufgekommene Thema wurde bearbeitet. Aber zuerst möchten wir einmal die Ergebnisse der Veranstaltung präsentieren.

Die Eckdaten

„Hau den Lukas“ hat von Montag den 19.01.09 bis Donnerstag den 22.01.2009 stattgefunden. Es wurde an vier zentralen Standorten der TU Wien mittels Interview Rückmeldung von den Studierenden eingeholt. Dabei wurden keine Antwortmöglichkeiten vorgegeben sondern im lockeren und freiem Gespräch Fragen gestellt und der Gesprächsverlauf protokolliert. Zur Entspannung gab es für alle Teilnehmenden Kuchen und Saft. Die Standorte Waren die Aula im Freihaus, vor FH HS1, das AudiMax Foyer, die Aula im neuen EI, sowie die Aula im Hauptgebäude. Insgesamt haben 51 Studierende bei der Befragung teilgenommen. Es wurden Studierende aus neun verschiedenen Studienrichtungen erreicht. 15% der Befragten waren weiblich. Die Verteilung der Befragten nach Studienerfolg ist im Diagramm (1) ersichtlich. Die Prozentangaben sind immer auf die 51 Teilnehmenden bezogen.

Serviceleistungen

80% der Studierenden haben bereits Services der HTU genutzt. Den Studierenden sind Skripten, die Beratung in den Fachschaften, Erstsemmestrigentutorien sowie Veranstaltungen mit sozialem Charakter besonders wichtig. Als wünschenswert wurden mehr Lernflächen, eine Plattform für den Austausch von Skripten und Ausarbeitungen, eine besser Informationsgestaltung in tuwis sowie komfortablere Studierendenausweise genannt.

Bei der Frage nach den Serviceleistungen der HTU haben den geringsten Bekanntheitsgrad das HTU Cinestudio (4%) und die Mietrechtsberatung des Sozialreferats (10%). Am bekanntesten ist das Mensapickerl (77%), der HTU Wand- sowie ÖH Taschenkalender (69%) und das Sozialreferat (57%).

Informationsquellen

Die Studierenden informieren sich hauptsächlich im Internet (79%). Als zweit häufigst genutzte Informationsquelle wurden KollegInnen (30%) genannt. Gleichermaßen werden E-Mails (15%), die Fachschaft direkt (14%), Zeitungen (der Fachschaften & htu_info) sowie Plakate (jeweils 12%) als Informationsquelle genutzt.

Zu den Bestehenden Informationsquellen werden zusätzliche Informationen per E-Mails (22%) bzw. Newsletter (8%) gewünscht (gesamt 30%). Die Informationen die im Internet vorhanden sind sollten ebenfalls intensiviert werden (14%). Weitere wünschenswerte Informationsquellen waren Zeitungen (8%) und RSS-Feeds.

Mitbestimmung an der TU Wien

Mehr als die Hälfte der Befragten Studierenden sind an einer konkreten Mitbestimmung zu den Vorgängen an der TU Wien interessiert.

Erwähnte Mitbestimmungsformen für Studierende an der TU Wien waren die ÖH Wahlen (49%) Fachschaften-Treffen (26%) und die LVA-Bewertung (12%). Wetters wurden noch E-Mail Befragungen, online Befragungen sowie politische Fraktionen erwähnt.

Bei einem Aktiven einholen der Meinung der Studierenden würden die meisten gerne per E-Mail (33%) gefragt werden. Eine weitere gern gesehene Methode sind Internetbefragungen (14%). Weitere erwähnte Möglichkeiten waren das persönliche Gespräch, durch Foren und per Stimmzettel in LVAs.

Freier Teil

Bei den Wünschen und Anregungen zur HTU und der TU Wien wurde viele Vorschläge und Beiträge gebracht. So möchte ich nun einen freien Streifzug durch die aufgenommenen Punkte machen.

Der Ausbau und die Intensivierung der Einführungsveranstaltungen, Tutorien sowie allgemeine Hilfestellungen ist ein niemals beendetes Thema und wird laufend Bearbeitet. TU als Lebensraum ist ein großer und wichtiger Punkt, so kamen Anregungen wie Gewürze in der Mensa (Salz, Pfeffer), ein Sushileitfaden, mehr Sitzgelegenheiten (auch in den Aulen), erweitere Öffnungszeiten (24h), eine vernünftige Umsetzung des Rauchverbotes, Grünflächen, Geldautomaten, Musik statt blauem Licht am Klo bzw. Möglichkeiten für Pausen und zum Entspannen. Zur Lernqualität an der TU gab es folgende Inhalte: Schaffung eines Uni Campus, weitere Lernräume, kürzere Studienpläne, eine verbesserte Hörsaallüftung, freierer Zugang zu den in den Lehrveranstaltungen verwendeten Materialien, sowie bessere Prüfungsbedingungen (Anzahl Termine, schnellere verbesserungen, Skripten die zum Stoff Passen)

So manches was aktuell unter den Fingern brannte wurde auch gemacht bzw. ist bereits in Angriff genommen. So wurde ende Jänner intensiv über die Studiengebühren informiert. Aber auch die Verbesserung und Erneuerung von tuwiss ist mit tiss durch den ZID in Arbeit. Eine Herraufsetzung der Stimmungszettel in tuwiss um „ungebremst“ das ganze Semester Kritik üben zu können wurde realisiert. Einen Kreditkartenausweis soll es in Zukunft auch geben.

So ist der Streifzug nun zu Ende. Als HTU freut es uns, in diversen Verhandlungen eure Anregungen umzusetzen und dadurch euch das Studierendenleben zu erleichtern. Insgesamt kann man sagen, dass die TU Wien auf einem guten Weg ist, den größten Teil der Bedürfnisse in Zukunft besser Abzudecken.

Ein Danke an alle die an der Befragung Teilgenommenen, wir werden die Eindrücke so gut als möglich Umsetzen bzw. weiter Kommunizieren.

Leitung der Organisation und Auswertung: Ingrid Fassl

Bei Rückfragen: vorsitz@htu.at

AUTOR:
Lukas hat bis nach dem letzten Moment gewartet, um seinen Bericht abzugeben.
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