Zentrum für Alkohol – Eine Idee

Alkohol nimmt einen wichtigen Stellenwert in unserer Gesellschaft ein: In Industrie, Wirtschaft und Technik, in wissenschaftlicher Forschung und nicht zuletzt auch im Alltag. Das „Zentrum für Alkohol“ will sich umfassend mit diesem Thema beschäftigen. Nach der Planungsphase der letzten Monate geht es nun darum, dieses Vorhaben umzusetzen: Auch mithilfe von Technikern.

Grundsätzliches Ziel soll es sein, eine übergreifende Plattform zu schaffen, um die verschiedensten Fachbereiche, Meinungen und Standpunkte zu vereinen. „Alkohol“ ist bekanntermaßen ein Thema, das polarisiert: Getränkehersteller beispielsweise vertreten die eine Sichtweise, Mediziner eine andere und Alkoholismus-Experten eine dritte. Wir wollen diese unterschiedlichen Richtungen unter einem Dach vereinen.

Entstanden ist diese Idee letztes Jahr im Rahmen einer Gruppe von Personen, die sich beruflich mit dem Thema „Alkohol“ beschäftigen. Gegenwärtig sind bei uns vor allem Kulturwissenschaftler und Mediziner vertreten. Kontakte zum Lebensmittelbereich sind mittlerweile auch vorhanden. Unser Ansatz ist allerdings umfassender: Wir streben an, dass möglichst viele Fachbereiche in unserem Zentrum vertreten sind. Insbesondere betrifft dies auch Technik und technikverwandte Bereiche. Uns fehlen jedoch noch solche Personen, die technisch versiert sind und in technischen Bereichen tätig sind. Insoferne nehmen wir die Gelegenheit wahr, in diesem Rahmen auf uns aufmerksam zu machen.

Thema

Das „Zentrum für Alkohol“ will sich thematisch mit Alkohol in verschiedensten Bereichen befassen. Hierbei sollen die unterschiedlichsten Perspektiven berücksichtigt werden: Etwa Geschichte, Kultur-, Sozial- und Geisteswissenschaft ebenso wie Technologie oder Naturwissenschaften.

Ein wesentlicher Themenbereich wird der Stellenwert von alkoholischen Getränken in historischen und gegenwärtigen gesellschaftlichen Bezügen sein: Also Bier, Wein, Spirituosen, u.s.w. Der Fokus liegt zur Zeit auf der Bedeutung von alkoholischen Getränken in Alltag, Kultur, Technik und Wirtschaft. Ein weiterer Schwerpunkt liegt hier auch auf der gesellschaftlichen und kulturellen Bewertung von Alkoholmissbrauch.

Ein zweiter Themenbereich wird der Stellenwert von Alkohol in naturwissenschaftlichen Feldern sein. Angedacht sind dabei vor allem Medizin, Chemie, Technik und verwandte Fächer. Herausgearbeitet wird dabei die Bedeutung von Alkohol im wissenschaftlichen Umfeld und dessen Stellenwert in Forschung und Lehre.

Umsetzung

Das „Zentrum für Alkohol“ ist primär als Verein konzipiert. Damit soll auch juristisch die Basis für eine kontinuierliche Arbeit gewährleistet werden. Wesentlich erscheint uns der Aufbau einer eigenen Veranstaltungsreihe. Dazu zählen etwa Vorträge und Exkursionen ebenso wie Workshops, Seminare oder Diskussionen. Mit diesen Veranstaltungen soll die interdisziplinäre Auseinandersetzung auf persönlicher Ebene ermöglicht werden. Parallel dazu wollen wir eigene Veröffentlichungen herausgeben. Angedacht sind hier eine Zeitschrift, wissenschaftliche Schriftreihen oder Newsletter. In diesen Bereich fällt auch die Erstellung und Betreuung einer eigenen Homepage. Als zusätzliches Angebot werden ein Museum sowie eine Bibliothek angelegt bzw. aufgebaut. Beides dient primär der Bereitstellung von Informationen sowie der Vermittlung von Inhalten.

Das „Zentrum für Alkohol“ befindet sich derzeit im Aufbau. Die Konzepte sind mittlerweile schon soweit ausgereift, dass wir an die konkrete Umsetzung denken können. Dazu suchen wir allerdings noch engagierte Personen aus dem technischen Bereich. Wer sich für unser Vorhaben interessiert, möge die dafür eingerichtete Homepage www.unet.univie.ac.at/~a9640173 einsehen. Dort sind alle aktuellen Informationen bereitgestellt: Etwa Leitbild oder erste inhaltliche Konzepte. Gleichzeitig sind dort Kontaktmöglichkeiten verzeichnet.

Kontakt

Mag. Michael Riss ivangow@gmx.at www.unet.univie.ac.at/~a9640173

Der Autor

Mag. Michael Riss hat Kulturwissenschaft studiert und ist beruflich in den Bereichen Museum, Archiv und Bibliothek tätig.

-- Main.JasminMueller - 16 Mar 2009
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