Legistisches Versagen in der Bananenrepublik Österreich

Stellungnahmen des Verfassungsdienstes und renommierter Juristinnen zeigen Unfähigkeit des Wissenschaftsministeriums

Das Ministerium richtet unbeirrt mit 1000 Nadelstichen das österreichische Bildungssystem zu Grunde. Während die positiven Aspekte schwachbrüstig und mit der Lupe zu suchen sind, sind die Verschlechterungen derart zahlreich, dass sie zu einer Masse der Unstudierbarkeit verschwimmen. Fordern und Fördern ist das Mantra des Ministeriums, Fordern und Hindern die gelebte Realität.
Folgendes Beispiel illustriert dies: Ein_e Student_in an der TU-Wien kann unabhängig vom Abschlusszeitpunkt den an den Bachelor anschließenden Master inskribieren. Diese studierendenfreundliche Regelung wird der Universität mit der Novelle verboten und kostet somit wertvolle Zeit im Leben junger Menschen. Sie werden gezwungen Monate auf die nächste Inskriptionsphase zu warten. [...]

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Demonstration gegen die UG Novelle

Am 12.12. um 15:00 findet eine Demonstration gegen die geplante UG Novelle statt. Das neue Universitätsgesetz sieht vor:

  • massive Verschlechterungen in der Studierbarkeit durch die Streichung von Prüfungsterminen pro Semester
  • Einführung von Mindest-ECTS
  • Kompetenzverschiebungen in Richtung des Rektorats. Studierenden wird dadurch bei der Gestaltung ihrer Studienpläne und anderen wichtigen Entscheidungen noch mehr Mitsprache genommen.

Sei dabei (mit MNS) und trete für deine Rechte ein!

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Studienbeitragsfonds

In Kooperation mit dem Rektorat der TU Wien haben wir einen Studienbeitragsfonds eingerichtet, über welchen ihr begründet eine finanzielle Unterstützung in der Höhe des Studienbeitrages beantragen könnt.

Hier können unter anderem jene von euch eine Förderung erhalten, welchen durch die Covid-19-Krise und die damit einhergehende Beeinträchtigung des Lehr- und Prüfungsbetriebes eine Verzögerung im Fortgang bzw. Abschluss ihres Studiums im Sommersemester 2020 entstanden ist.

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UG-Novelle - Jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt

Senatsvorsitz und Hochschüler_innenschaft der TU Wien fordern mehr Diskurs

Die größte Änderung des Universitätsgesetzes seit fast 20 Jahren zu einer Zeit in die Wege zu leiten, in der die Universitätsangehörigen damit beschäftigt sind, unter widrigen Umständen erfolgreich Lehre und Forschung zu betreiben, ist völlig unverständlich. Im Lockdown ist der Diskurs, den eine so weitreichende Novelle benötigt, schlichtweg nicht möglich, da der Gesetzgebungsprozess nicht die gebotene Aufmerksamkeit erhalten kann. [...]

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